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Gesellschaftsfragen

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Bildungsprogramm

Wir greifen aktuelle Fragen der Gesellschaft und unseres Zusammenlebens auf. Zu den Themen Zivilgesellschaft, soziales Engagement, Migration und Integration, kulturelle und religiöse Diversität bringen wir Menschen zusammen und stärken professionelle sowie persönliche Kompetenzen. Dabei setzen wir auf Dialog, Offenheit und Reflexion. Zeitgemäße Bildungsformate unterstützen das Lernen und die Erweiterung der Handlungsoptionen.

Den Folder zum Bildungsgang Einsamkeit und zum Lehrgang Freiwilligenkoordination können Sie hier herunterladen:

PDF-Datei: Folder Bildungsgang Einsamkeit

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PDF-Datei: Folder Lehrgang Freiwilligenkoordination

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Sa. 11.06.2022
9.30 Uhr
Our new way into the future
Reihe: Akademie der Transformation
Sa. 11.06.2022 (34668)
Seminar
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Seminar

Klimakrise, Artenverlust, Naturzerstörung, Pandemien - die Krisen verstärken sich gegenseitig. Es wird immer deutlicher, dass der Kern dieser Krisen eine Sinnkrise ist, eine Krise des Selbstverständnisses des Menschen im Verhältnis zu den anderen Lebewesen, zum Gewebe des Lebendigen. Im Zentrum der Problemlage steht die Auffassung von „Natur“, ein anthropozentrisches und mechanistisches Weltbild. Seit Jahrhunderten hat sich in der westlichen Zivilisation die dualistische Illusion verfestigt, der Mensch sei von der Natur getrennt, gespalten. Natur wird auf eine „Ressource“ reduziert, die ausgebeutet wird, und als bloßer Hintergrund für die menschlichen Aktivitäten betrachtet, der ohne Eigenwert ist.

Der US-amerikanische Theologe und Religionswissenschaftler Thomas Berry (1914-2009) gehörte zu den Denkern, die früh darauf bestanden, dass eine Neubestimmung des Menschen wesentlich ist. Diese Neudefinition muss von der Geschichte der Evolution des Universums als einem einzigen Ereignis von seinem Beginn bis zum gegenwärtigen Moment des Lebens auf der Erde mit seinen außergewöhnlichen Lebensformen ausgehen. Aus seiner Sicht geht es um nichts Geringeres als die Neuerfindung des Menschen als Art unter allen Arten, aber ausgestattet mit einer einzigartigen Art und Weise des reflektierenden Selbstbewusstseins (vgl. Thomas Berry: The Great Work. Our Way Into the Future, New York: Bell Tower, 1999).

Im Seminar steht ein zentraler kurzer Text von Berry im Mittelpunkt, der gemeinsam studiert und diskutiert wird: „The New Story“, aus: The Dream of the Earth, Berkeley 1988. Am Nachmittag wird Miriam MacGillis eine Einführung zu Thomas Berry geben, den Text „The New Story“ kommentieren und die Arbeit der „Genesis Farm“ präsentieren, auf der man versucht, die Perspektiven von Thomas Berry in die Praxis umzusetzen.

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Donau-Universität Krems, Research Lab Democracy and Society in Transition

und der Vorarlberger Landesregierung (FEB)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 90,- inkl. Unterlagen und Pausenverpflegung, ohne Mittagessen.

Ermäßigt: € 65,- für SchülerInnen, junge Studierende, Lehrlinge, MitarbeiterInnen und Alumni-Club-Mitglieder der Universität für Weiterbildung / Donau-Universität Krems sowie Personen in sozial prekärer Situation. Freiplatz v.a. für junge KlimaschutzaktivistInnen auf Anfrage.

Mittagessen (dreigängiges Mittagsbuffet) ist im Haus möglich. Bitte kaufen Sie an der Rezeption einen Essensbon um € 13,90.

Anmeldung

Anmeldung:

Detailprogramm und Anmeldung hier

Informationen bei: Bianca Kolm, Tel. +43(0)2732 893-2180, bianca.kolm@donau-uni.ac.at

Dauer

Dauer:

9.30 bis 17.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Juli 2022: Wie Transformation gelingt. Erfolgsfaktoren des gesellschaftlichen Wandels

10. Oktober 2022: Regionalgeld/Komplementärwährungen


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Do. 23.06.2022
9.00 Uhr
Lehrgang Freiwilligenkoordination 2022/23
Do. 23.06.2022 (32483)
Lehrgang
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Lehrgang

Freiwilliges Engagement ist im Wandel begriffen, die Bedeutung von freiwilliger Arbeit nimmt enorm zu und ist für viele Organisationen unverzichtbar. Führungskräfte und Freiwilligenkoordinator*innen in verschiedensten Organisationen sind für die Implementierung und Umsetzung von Freiwilligenengagements in verantwortlicher Position. Sie schaffen Voraussetzungen für Rahmenbedingungen,
für die Motivation der Freiwilligen und für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter
*innen. Sie sind Sinnstifter, indem sie die Leistung von Freiwilligen fruchtbar machen für die Ziele ihrer Organisation.


Der Lehrgang Freiwilligenkoordination bietet als berufsbegleitende Ausbildungund Qualifizierung:
• Die eigene Koordinationsaufgabe wahrnehmen, reflektieren und weiterentwickeln
• Das Verhältnis und Zusammenspiel von Freiwilligen und Hauptamtlichen gestalten
• Sicherheit in der Beratung, Begleitung und Führung von Freiwilligen auch bei Konflikten gewinnen
• Bedarf, Funktion und Effizienz der Freiwilligenarbeit in der Organisation reflektieren
• Grundlagen für die Entwicklung der Freiwilligenarbeit im Hinblick auf
strategische Einbettung im Sinne der Organisation kennenlernen
• Raum zum Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
• Praktisches Weiterdenken und Umsetzen in einem begleitenden


Praxisprojekt für den eigenen Arbeitsalltag
Dieser Lehrgang richtet sich an Personen, die hauptberuflich oder auch auf Basis einer freiwilligen Mitarbeit mit der Begleitung und Koordination von Freiwilligen in ihrer Organisation betraut sind (Freiwilligen-Koordinator
*innen,Freiwilligen-Begleiter*innen, Ansprechpartner*innen, Führungskräfte, Schnittstellenmanager*innen).
Der Erwerb von Praxiskompetenz bildet einen speziellen Schwerpunkt des Lehrgangs.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen, die Freiwilligen-Teams führen und begleiten

Leitung

Leitung:

Mag.a Nicola Leicht
Martin Oberbauer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.020,- inkl. USt.

inkl. Mittagessen und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Bewerbungsunterlagen bitte anfordern. Anmeldeschluss: 20. Mai 2022

Dauer

Dauer:

Juni 2022 bis Februar 2023

Weitere Termine

Weitere Termine:

Modul 2: 15. - 16. September 2022 Seminarort wird noch bekannt gegeben
Modul 3: 10. - 11.. November 2022 Digital und Kardinal König Haus
Modul 4: 16. - 17. Feb. 2023 im Kardinal König Haus

Download

Download
Lehrgangsfolder Freiwilligenkoordination 22-23

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Fr. 01.07.2022
9.30 Uhr
Wie Tranformation gelingt. Erfolgsfaktoren des gesellschaftlichen Wandels
Reihe: Akademie der Transformation
Fr. 01.07.2022 (34669)
Seminar
34669

Seminar

Die anstehende sozial-ökologische Transformation - die vollständige Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten sowie die gleichzeitig notwendige stark forcierte Ressourcenschonung, der Erhalt der Biodiversität und Gerechtigkeit, auch international und intergenerativ - stellen eine epochale Aufgabe dar. Sie ist eine atemberaubende Herausforderung für alle Bereiche, für Regierungen, Administrationen, Unternehmen wie für die Einzelnen. Und sie ist zugleich eine riesige Chance, auf kreative, pragmatische, lustvolle, mutige, ideenreiche, engagierte Weise ein neues nachhaltiges, faires, zukunftsfähiges Wohlstandsmodell zu entwickeln und umzusetzen.

Der Fokus liegt meist darauf, was zu verändern ist. Im Seminar steht die Frage im Mittelpunkt, wie die notwendigen transformativen Veränderungsprozesse in komplexen, dynamischen Systemen in Gang gebracht und gestaltet werden können – und zwar so, dass sie erfolgreich sind. Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren für den gesellschaftlichen Wandel? Mit Hilfe eines auf den Ergebnissen der Transformationsforschung aufsetzenden Planspiels wird auf kreative Weise erprobt, wie solche Erfolgsfaktoren eingesetzt und in der Praxis angewandt werden können.

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Donau-Universität Krems, Research Lab Democracy and Society in Transition

und der Vorarlberger Landesregierung (FEB)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 90,- inkl. Unterlagen und Pausenverpflegung, ohne Mittagessen.

Ermäßigt: € 65,- für SchülerInnen, junge Studierende, Lehrlinge, MitarbeiterInnen und Alumni-Club-Mitglieder der Universität für Weiterbildung / Donau-Universität Krems sowie Personen in sozial prekärer Situation. Freiplatz v.a. für junge KlimaschutzaktivistInnen auf Anfrage.

Mittagessen (dreigängiges Mittagsbuffet) ist im Haus möglich. Bitte kaufen Sie an der Rezeption einen Essensbon um € 13,90.

Eine Stornierung mit Kostenrückerstattung ist bis 20. Juni 2022 möglich.

Anmeldung

Anmeldung:

Detailprogramm und Anmeldung hier

Informationen bei Bianca Kolm, Tel. +43(0)2732 893-2180, bianca.kolm@donau-uni.ac.at

Dauer

Dauer:

9.30 bis 17.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

11. Juni 2022 "Our new way into the future"


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So. 28.08.2022
18.00 Uhr
Indonesien in Kassel
Gemeinsamer Besuch der Documenta 15
So. 28.08.2022 (33702)
Exkursion
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Exkursion

Die Documenta ist eine weltweit bekannte Kunstausstellung, die seit ihrer Gründung im Jahr 1955 alle fünf Jahre internationale Kunst in die mitteldeutsche Stadt Kassel bringt.
Diesmal trifft ein Künstler*innenkollektiv aus Jakarta die Auswahl, wer ausstellen darf und was gezeigt wird. Soweit schon bekannt, soll es um Solidarität und gerechte Verteilung gehen. Bild dafür ist die gemeinschaftlich genutzte Reisscheune „lumbung“, in der überschüssige Ernte zum Wohl der Gemeinschaft gelagert wird.
Ein Besuch der Documenta 15 verspricht also Werke, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und kreative Lösungen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs, zum Klimawandel oder zur Verringerung von sozialer Ungleichheit ins Gespräch bringen – kurz: „Laudato si“ in der Kunst.
Besucher*innen, die über ein reines Kunstpublikum hinausgehen, sind von den Veranstalter*innen ausdrücklich erwünscht.
Herzliche Einladung an Ordensfrauen und Ordensmänner, Mitarbeitende von Ordensgemeinschaften und ihren Einrichtungen und an Kunstinteressierte!
Gemeinsam werden ausgewählte Arbeiten erkundet und besprochen. Darüber hinaus bleibt Zeit für eigene Entdeckungen.
An- und Abreise erfolgt individuell, ein
Quartier im Gästehaus der Benediktinerinnen in Fulda ist vorbestellt.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag.a Ruth Pucher MC, Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 140,- für die Kunstbegleitung vor Ort.

Das Eintrittsticket für 2 Tage kostet € 45,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Sonntag, 28.8., 18.00 Uhr bis Dienstag, 30.8., 16.00 Uhr


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Fr. 09.09.2022
9.30 Uhr
Care und Gerechtigkeit -
Getrennte Pole oder zwei Pfeiler einer Brücke?
Fr. 09.09.2022 (34680)
Symposium
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Symposium

Care, die Sorge, steht im Zentrum des Lebens, aber vielfach noch am Rande der Gesellschaft. Die Corona-Krise erinnert uns: Wir sind und bleiben aufeinander angewiesen. Es ist daher Zeit, die Sorge in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und von einem Recht auf Sorge, auf Care auszugehen, für Empfangende und Gebende.

Es gibt viel zu diskutieren: Wer leistet Sorge, wie gerecht ist sie verteilt und finanziert, welche Verschiebungen in ihrer Organisation sind zu erkennen – und wie wirkt sich all das auf die Praxis der Sorge aus? Wie sehr wird Sorge zu einer Ware, wie sehr wird sie wieder ins Private

gedrängt? Wie formieren sich heute tragfähige Netze in Gemeinschaften, wie sorgen Menschen füreinander und erleben dabei, dass sie sowohl Sinn stiften als auch Sinn erfahren? Was wäre, wenn Care und Gerechtigkeit als einander bedingende gesellschaftliche Erfordernisse

sich miteinander verbinden würden: Wer könnte auf der entstehenden Brücke Platz finden? Wie anders wäre das Leben der Sorgenden, aber auch das der Umsorgten?

Keynotes:

Cornelia Coenen-Marx: Neue Verantwortungsgemeinschaften: Sorgenetze zwischen Eigenverantwortung und Dienstleistung

Brigitte Aulenbacher: Die große Transformation des Sorgens

Erich Lehner: Was braucht die Gesellschaft von morgen, damit auch die Männer sorgen?

Diskussion:

Sorge als kollektive Angelegenheit: zwischen Inklusionspotenzial und Gefahr der Retraditionalisierung

Am Podium: Eva Fleischer, Ulla Kriebernegg, Monika Wild

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Verein Sorgenetz und MIGROS Kulturprozent

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

max. € 125,- (Es wurden Förderungen beantragt. Wenn diese genehmigt werden, resultiert daraus eine Reduktion des Teilnahmebeitrags. Alle Angemeldeten werden so schnell wie möglich über den endgültigen Beitrag verständigt.)

Anmeldung

Anmeldung:

Verein Sorgenetz, Ilona Wenger: wenger@sorgenetz.at

Dauer

Dauer:

9.30 bis 17.00 Uhr

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PROGRAMM Symposium Care und Gerechtigkeit