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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2021/22

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Do. 02.12.2021
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 02.12.2021 (30338)
Seminar online
30338

Seminar online

Das Seminar wird online via Zoom durchgeführt.

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 145,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 10.01.2022
19.00 Uhr
Wohnen im Alter
Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten in Wien
Mo. 10.01.2022 (32377)
Vortrag
32377

Vortrag

Überblick über Wohnformen mit Betreuung in Wien.
Was gibt es, für wen passt was?
Überblick von betreutem Wohnen über Wohngemeinschaften bis zu verschiedenen Formen der stationären Pflege. Hinweise auf Finanzierung und Beantragung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit MITEINANDER im demenzfreundlichen Hietzing.

Referierende

Referierende:

Gerald Czech

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031595
Di. 18.01.2022
9.00 Uhr
Die Palliative Care Box
Di. 18.01.2022 (31595)
Seminar
31595

Seminar

Welche Tools (Argumente und Instrumente) würden Sie in Ihre Palliative Care Box stecken? Womit haben Sie tolle Erfahrungen in der Umsetzung von Palliative Care gemacht? Wie machen es eigentlich die anderen? Passt Palliative Care in eine Box?
Im Rahmen der Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2015 und der Nationalen Plattform Palliative Care (seit 2017) sowie in weiteren Projekten wurden wichtige Grundlagen für die Palliative Care in der Schweiz erarbeitet. Bis anhin fehlte aber für die Umsetzung in Betrieben eine Zusammenstellung praxiserprobter Argumente und Instrumente. Die "Palliative Care Box" soll diesbezüglich Abhilfe schaffen. Sie bietet Arbeitsinstrumente zur Prozessentwicklung und praktische Umsetzungshilfen zu den Palliative Care-Kernleistungen und richtet sich an Leitungs- und Fachpersonen in der stationären Langzeitpflege. Aus der Praxis für die Praxis sei die Perspektive der Box, die im Auftrag der nationalen Steuergruppe Palliative Care von CURAVIVA Schweiz erarbeitet wurde. Für das Management bietet die Box Argumente, Arbeitsinstrumente (Projektvereinbarungen, Konzepte etc.) und Praxisberichte zur Prozess- und Organisationsentwicklung. Fachpersonen profitierten ebenfalls von Arbeitsinstrumenten sowie Umsetzungshilfen zu den sechs Palliative Care-Kernleistungen und weiteren Themen. So finden sich darin praktische Hilfsmittel zur vorausschauenden Planung, Leitfäden für Reflexionsgespräche nach einem Todesfall, Fact-Sheets für die ethische Reflexion und Handlungswahl oder Palliative Betreuungspläne.

Der Fokus an diesem Tag liegt im Wesentlichen auf den 6 Kernaufgaben der Palliative Care im Kontext der praktischen Prozess- und Organisationsentwicklung in der stationären Langzeitpflege. Die Teilnehmenden setzen sich strukturiert und kritisch mit den Inhalten auseinander und ergänzen - in einem partizipativen Prozess - ihre ganz persönliche Palliative Care Box.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Führungs- und Fachpersonen, Interessierte

Leitung

Leitung:

Mag. phil. Michael Rogner, Studium Pflegewissenschaft mit den Schwerpunkten Palliative Care, Demenz & Public Health an der Universität Wien. Universitätslehrgang Organisationsethik an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Dialog Ethik ZH und Ludwig Maximilians Universität München Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege sowie Pflegemanagement. Berufliche Tätigkeiten in Koordination, Management, Entwicklung (Intensivstation Uni Klinik, Koordinator im spitalsexternen Bereich, Abteilungsleitung sowie Organisationsentwicklung in Wien und Liechtenstein). Derzeit Leiter Pflegeentwicklung der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Do. 20.01.2022
9.00 Uhr
CARING COMMUNITIES
für eine konviviale Gesellschaft der Zukunft
Do. 20.01.2022 (32829)
Lehrgang
32829

Lehrgang

Caring Communities oder Sorgende Gemeinschaften gibt es auf der ganzen Welt. Sie entstehen an den Bruchstellen des Lebens, wo Menschen die Zerbrechlichkeit und Begrenztheit des Lebens erfahren und auf Solidarität, Unterstützung und Hilfe anderer angewiesen sind. Der Weg in eine sorgende Gesellschaft beginnt mit der Leidenschaft und Weisheit, sich nicht mit dem Status quo abzufinden, sich auf andere einzulassen, miteinander zu lernen, Lebenserfahrung und Wissen offen und kritisch zu teilen und sich auch für das Gelingen der Projekte anderer zu engagieren.

Vielfältige Kommunikationsformen und Lernformate unterstützen diese Prozesse: Workshops, Symposien, Webinare und Coachings.
Themen: Caring Communities – Ideengeschichte und Modelle · Konvivialismus – Philosophie und Praxis · Kommunale und organisationale Ethik · Politik der Sorge und Gerechtigkeit · Geschlecht und Diversität · Gemeinwohlökonomie · Projektentwicklung – praktisch und theoretisch

Zielgruppe: Dieser Lehrgang öffnet einen Raum für alle, die in ihrem sozialen und beruflichen Kontext den Text einer neuen Konvivialität in kleinen Schritten weiterschreiben, unterstützen und ko-kreieren. Er schafft vielfältige Möglichkeiten, sich inter-national zu vernetzen sowie aus den Erfahrungen anderer zu lernen, indem Theorie praxisorientiert vermittelt und die Praxis theoriegeleitet reflektiert und projekt- und prozesshaft gestaltet wird.

Referent*innen: Brigitte Aulenbacher, Cornelia Coenen-Marx, Andreas Heller, Patrick Schuchter, Robert Sempach, Klaus Wegleitner, Peter Zängl und weitere kundige Personen

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2021

Veranstalter

Veranstalter:

Sorgenetz, Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur & MIGROS Kulturprozent

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.500,- inkl. Pausenverpflegung und Lehrgangsunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Ilona Wenger, ilcc@sorgenetz.at, +43 (0) 664 4568515, www.sorgenetz.at/ilcc

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 20.1., 9.00 bis Freitag, 21.1., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

12 Lehrgangstage und 2 ganztägige Symposien verteilt auf 6 Blöcke (3 im Kardinal König Haus, Wien · 2 in der Katholischen Akademie, Freiburg · 1 in Schloss Hofen, Lochau) von Januar 22 bis Juni 23

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Lehrgangsfolder Caring Communities

va0033745
Do. 20.01.2022
9.00 Uhr
Demenz - Vergesslichkeit - kognitive Einschränkung
Sensibel und zielgruppengerecht schreiben und berichten
Do. 20.01.2022 (33745)
Seminar
33745

Seminar

In diesem halbtägigen Workshop beschäftigen wir uns mit der sensiblen Darstellung des Lebens mit kognitiven Einschränkungen. Sie lernen anhand des Leitfadens der öst. Demenzstrategie hilfreiche
und diskriminierende "Frames" kennen.

Menschen, die mit Demenz leben, schildern ihre Einstellung
zu gängigen Berichtsmustern und Wordings. Sie erhalten Tipps für Interviews, Bildgestaltung, die Verschränkung der Perspektiven von Angehörigen und direkt Betroffenen. Im offenen Austausch
besprechen wir, welche Folgen eine einengende, diskriminierende Wort- und Bildwahl haben kann.

Aus dem Workshop nehmen Sie konkrete Ideen und aktuelles Wissen für Ihre Kommunikationstätigkeit mit.

Leitung

Leitung:

Mag. Norbert Peter, studierter Kommunikationswissenschafter und Politologe. Journalist, Autor / Co-Autor. Kabarettist und Kolumnist.
Raphael Schönborn BA, MA, Geschäftsführer von PROMENZ, einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Vergesslichkeit.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Dank einer Förderung des BMSGPK ist die Teilnahme für Journalist*innen und Kommunikations-Profis kostenlos.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 13.00 Uhr


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Mo. 24.01.2022
19.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 24.01.2022 (32161)
Vortrag
32161

Vortrag

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Referierende

Referierende:

Dr. Gertrude Bogyi, Dr.phil., Psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die BOJE, Psychologin an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters und in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0032379
Do. 27.01.2022
9.00 Uhr
Demenz und Trauer
Trauerbegleitung als verstehender Zugang und heilsame Zuwendung
Do. 27.01.2022 (32379)
Seminar
32379

Seminar

Menschen mit Demenz sind von vielfältigen Abschieden und Verlusten betroffen, wobei ihr dementierendes Verhalten und Erleben und die gesellschaftliche Reaktion darauf für sie selbst eine wesentliche Quelle von Trauer sind.Oftmals bleibt aber die Trauer unerkannt und damit unbegleitet. Da viele Begleitende Trauer aus eigener Erfahrung kennen, ist es ihnen jedoch möglich, Menschen mit Demenz auf Augenhöhe zu begegnen, emotional Solidarität zu empfinden und deren Würde zu bewahren.

Im Seminar verbinden wir ressourcenorientierte Begegnungsansätze mit einer wertschätzenden Haltung der Trauerbegleitung. Wir nehmen Spiritualität alsRessource in der Wahrnehmung von Trauer und der Begleitung in den Blick

Leitung

Leitung:

Dr. Carmen Birkholz, arbeitet als freiberufliche Theologin, ist Inhaberin des Instituts für Lebensbegleitung und Trainerin für Palliative Care mit den Schwerpunkten Sterbebegleitung und Demenz, Spiritualität, Rituale, Trauer und hospizlich-palliative Kulturentwicklung.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032380
Mo. 31.01.2022
9.00 Uhr
"Leben ist, bevor man stirbt"
Teilhabe bis zum Lebensende in Palliative Care mit Menschen mit geistiger Behinderung
Mo. 31.01.2022 (32380)
Seminar
32380

Seminar

Welche Wünsche haben Menschen mit geistiger Behinderung am Lebensende?
Menschen mit Behinderungen werden älter und selbstbewusster. Teilhabe ist zum Leitprinzip in der Eingliederungshilfe geworden. Angeregt durch die UN-Behindertenrechtskonvention, wird immer mehr assistierte Selbstbestimmung gefordert. Die betrifft auch das Lebensende, eine besonders sensible Lebensphase. Welche Vorstellungen von einem guten Leben und Sterben haben Betroffene, ihre An- und Zugehörigen und Mitarbeiter*innen?
Wie kann eine Palliative Care aussehen, die nicht für, sondern mit Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt wird?
Vernetzte Gestaltung des Lebensendes möchten eine hospizliche Begleitung und eine palliative Versorgung sicherstellen.
Mitarbeiter*innen sind als Bezugspersonen dann in die Themen Sterben, Tod und Trauer involviert. Was kann sie befähigen und stärken, Prozesse am Lebensende assistierend zu gestalten? Wie kann es gelingen, Menschen mit geistiger Behinderung Teilhabe am Lebensende zu ermöglichen, Angehörige einzubeziehen und Netzwerke aufzubauen?
Das Seminar soll Kompetenzen und Freude an der Gestaltung von Teilhabe am Lebensende vermitteln. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, eigene Praxisbeispiele einzubringen.
- Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung am Lebensende
- Was bedeutet Teilhabe nach der UN-Behindertenrechtskonvention für das Lebensende?
- Beispiele gelungener teilhabeorientierter und palliativer Praxis
- Die "Sorge-Verfügung" als Beispiel prozesshafter Begleitung
- Teilhabe am Lebensende: kreativ, prozesshaft, einfache Sprache
- Materialaustausch für die Praxis
Teilnahmevoraussetzung: Interesse an der Begleitung von Menschen mit Behinderung

Leitung

Leitung:

Dr.in phil. Carmen Birkholz, Dipl.-Theologin, Palliative-Care Trainerin Schwerpunkt Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung Autorin zu den Themenkreisen Palliative-Care, Demenz, Behinderung, Trauer und Spiritualität

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausegetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 14.02.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 14.02.2022 (32613)
Seminar
32613

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwerkranken und sterbenden Menschen sind. In diesen oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.

In diesem einzigartigen, ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperliche Ressourcen und Potentiale von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte:
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt: Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14. und 15.2.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0028288
Mo. 14.02.2022
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 14.02.2022 (28288)
Lehrgang
28288

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Veranstalter

Veranstalter:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2022

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr