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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, der Langzeitpflege und in der Trauerbegleitung, an Engagierte in Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities) und demenzfreundlichen Bezirken und Gemeinden, an Angehörige von schwerkranken und sterbenden Menschen, von Menschen, die andere in ihrer Trauer begleiten, an Angehörige von Menschen mit Demenz sowie an alle, die sich für die Themen Sterben, Tod, Trauer und Demenz und damit verbundene Fragen der Ethik, Kommunikation und der Sorgekultur interessieren.
Uns beschäftigt zudem die Hospizkultur und Palliative Care in Krankenhäusern, Pflegeheimen, in der mobilen Versorgung und überall dort, wo Menschen alt werden, sterben, trauern und sich füreinander sorgen, entwickeln und fördern wollen.

Unsere regelmäßigen Angebote im Bereich Hospiz, Palliative Care, Demenz umfassen u. a. Lehrgänge wie

 

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

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Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an sattmann@kardinal-koenig-haus.at

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Mo. 05.12.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 05.12.2022 (34459)
Seminar
34459

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwerkranken und sterbenden Menschen sind. In diesen oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.

In diesem ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperliche Ressourcen und Potentiale von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt: Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

5. und 6.12.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


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Fr. 09.12.2022
9.00 Uhr
Letzte-Hilfe-Kurs
An der Seite der Toten
Fr. 09.12.2022 (34739)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.

Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.

Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.

Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.

Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:

- Die totgeschwiegenen Toten

- Wem gehört der Leichnam?

- Das (un)heimliche Leben der Leiche

- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot

- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf

- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur

- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen

- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit

- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse

- Vertrauen in die Intuition

- Die Bedeutung des Humors

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Fr. 09.12.2022
17.00 Uhr
Versöhnt ins neue Jahr
Verzeihen und Vergeben als Weg zu innerem Frieden
Fr. 09.12.2022 (34857)
Seminar
34857

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.


Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter im Hospiz am Rennweg der Caritas Socialis, Supervisor, Fachautor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17.00 - 21.00, Sa 10.00 - 18.00 Uhr


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Do. 12.01.2023
18.00 Uhr
Zu jung fürs Thema Sterben?
Junge Menschen für Hospizkultur in Gesellschaft interessieren, stärken, beteiligen
Do. 12.01.2023 (35506)
Diskussionsabend
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Diskussionsabend

Warum gibt es eigentlich so wenige junge Menschen unter 30 Jahren, die in der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung tätig sind? Angesichts dieser Frage eröffnete der Malteser Hilfsdienst e. V. mit dem Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung” einen deutschlandweiten Experimentierraum mit zwölf Projektstandorten, um junge Menschen für Hospizarbeit zu interessieren und sie mit ihnen zu gestalten. Die Ergebnisse inspirieren!

Klaus Wegleitner und Patrick Schuchter, die das Projekt wissenschaftlich begleitet haben, stellen das dazu erschienene Buch vor, berichten in ihrem Impulsreferat von den „Laboren junger Hospizarbeit“, stellen Thesen zur Zukunft von Hospizarbeit in der Gesellschaft zur Diskussion und kommen mit Karin Weiler und Tanja Raunig als Resonanzgeberinnen ins Gespräch. Anschließend ist viel Zeit für einen moderierten Austausch aller anwesenden Personen.

Das Buch und der Diskussionsabend erzählen von den konkreten Erfahrungen von jungen Menschen in Begleitungen, zu den vielfältigen Aktivitäten, Hospizarbeit in lokalen Communities vernetzt zu gestalten und junge Menschen zu Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu bringen. Die Labore junger Hospizarbeit lassen existenziell tief blicken und machen die gesellschaftspolitische Bedeutung hospizlicher Haltung und Erfahrungen deutlich. Leitungspersonen und Expert*innen reflektieren, welche Chancen für eine sorgende Gesellschaft in der Transformation des Ehrenamtes in Organisationen des Sozialbereiches insgesamt liegen.

Ein Thema für alle, die Hospizarbeit und Hospizbewegung sowie die Entwicklung von Ehrenamtlichkeit mit jungen Menschen konkret gestalten möchten. Für Verantwortliche in Einrichtungen und Sorge-Netzwerken und solche, die es werden wollen, jeglichen Alters; für alle die sich mit Fragen nach dem guten Leben, dem Tod, dem Sterben und dem Trauern in unserer Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Tanja Raunig, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der CS Caritas Socialis
Dr. Klaus Wegleitner, Stv. Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung, Universität Graz und Obmann des Verein Sorgenetz, Wien
Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Download

Download
Flyer Diskussionsabend "Zu jung für's Thema Sterben"

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Sa. 21.01.2023
9.00 Uhr
Focusing: Intuition und Körperwissen nutzen
Orientierung im Chaos für Selbstmanagement, Beratung, Lehre und Seelsorge
Sa. 21.01.2023 (35984)
Seminar
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Seminar

Unser Körper weiß mehr als wir glauben. Körperwissen kann gerade in Situationen, die wir als chaotisch oder überfordernd erleben, als innerer Kompass dienen. Zu solchen Situationen haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, vorsprachliches Gespür, einen Felt Sense. Wenn wir dieses Wissen in den „Focus“ nehmen, neugierig und absichtslos, kann es schrittweise Klarheit bringen, worum es uns „wirklich“ geht.

Im Focusing lernen Sie Wege kennen, die zu einem inneren Dialog mit dem Felt Sense führen. Bei einem Online-Intro werden die Hintergründe dieses Ansatzes vorgestellt. Im Seminar entwickeln wir Haltungen und Schritte, die hilfreich sind, um Freiraum im Chaos zu schaffen und mit dem inneren Erleben in Kontakt zu treten. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für den Transfer in den Alltag.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke sowie Online-Intro

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr Präsenzseminar
Online-Intro: Freitag, 13. Jänner, 18.00 bis 20.00 Uhr


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Fr. 27.01.2023
9.00 Uhr
Lonely Followers
Jugend und Einsamkeit
Fr. 27.01.2023 (34833)
Seminar
34833

Seminar

Einsam obwohl gemeinsam: Im Alltag sehen wir Kinder und Jugendliche oft mit dem allgegenwärtigen Handy in der Hand zusammensitzen – jede*r für sich und trotzdem kommunizieren sie, sind online verbunden. Ab und zu teilen sie die Headphones und tauschen sich in echt über das aus, was sie in der virtuellen Welt beschäftigt.

Jugendliche leben im Übergang und darin verdichtet sich das innere Chaos im Suchen nach dem richtigen Anker, Vorbild und Weg. Die angestrebte Veränderung im ständigen Vergleichen des eigenen Seins und Lebens zwischen Wunsch und Wirklichkeit führt oft in eine Krise. Es sind Entwicklungs- oder Identitätskrisen, die manchmal mit anderen Belastungen des schulischen oder familiären Lebens kumulieren und – nicht zuletzt verstärkt durch die Bedingungen der Pandemie - zu psychischen Problemen von sozialem Rückzug über Depressionen und Essstörungen bis zu Suizidgedanken führen. Oft fühlen sie sich alleingelassen mit den vielen offenen Fragen in der Selbstfindung: nach dem Selbstwert, der Attraktivität, der Akzeptanz durch andere, der eigenen Identität und sexuellen Orientierung, dem sicheren Können und den eigentlichen Interessen…

Das Seminar will nicht nur die Risikofaktoren des Heranwachsens in den Blick nehmen, sondern Ressourcen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche durch schwierige Phasen begleitet werden können. Es sollen gesellschaftliche Bedingungen wie die zunehmende Zukunftsangst und Perspektivenlosigkeit genauso wie praktische Interventionen zur Stabilisierung und hilfreichen Unterstützung thematisiert werden. Auch die schöpferische Kraft, die aus dem Alleinsein und der Konzentration auf das Innere entstehen kann, darf der Not des Alleingelassen-Werdens und der Leere der Einsamkeit gegenübergestellt werden. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Ver-Bindung wird als Grundimpuls für gelingende Beziehungen verstanden, die in einer sicheren und zugewandten Umgebung gestärkt und erfahren werden können.

Wie Erwachsene in ihren unterschiedlichen Rollen als Eltern, Pädagog*innen oder professionelle Helfer*innen als verlässliche, Vertrauen und Mut gebende Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche wirken können, wird durch Inputs der Referierenden und im Erfahrungsaustausch praxisorientiert entwickelt. Die Prävention gegen jugendliche Einsamkeit und ihre Folgen steht dabei im Mittelpunkt.

Leitung

Leitung:

Mag. Hedwig Wölfl, Gesundheitspsychologin, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin (Analytische Psychologie). Leiterin der Kinderschutzorganisation "die möwe", Erfahrungen als Krankenhauspsychologin, Referentin zu Themen wie Kinderschutz und Kinderrechte, psychische Belastungen im Jugendalter und psychosoziale Interventionsformen
Dipl.Soz.Päd. (FH) Thomas Schön, Psychotherapeut (Integrative Gestalttherapie), Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor. Lehrtätigkeit an einem österreichischen Ausbildungsinstitut für Gestalttherapie, diverse Veröffentlichungen zu Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 30.01.2023
19.00 Uhr
Empathie lebendig halten
zwischen Ohnmacht und Berufung im Gesundheitswesen
Mo. 30.01.2023 (31941)
Vortrag
31941

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 31.01.2023
9.00 Uhr
„Hätten Sie einen Moment Zeit?“
Angebot für Menschen in Heilberufen und alle Interessierten
Di. 31.01.2023 (34357)
Seminar
34357

Seminar

Mein Handy klingelt, jemand spricht mich von der Seite an, ein Stock tiefer warten Patient*innen schon viel zu lange auf mich, meine Leitung möchte mich dringend sprechen und hinter dieser nächsten Tür wartet ein schweres Gespräch auf mich. Ich atme tief durch und drücke die Klinke. Wie kann ich es nur schaffen, genau jetzt Präsenz und ein geduldiges, empfindsames Herz zu bewahren?

Die letzten Jahre der Pandemie haben uns viel abverlangt. Schon zuvor waren die Verfehlungen eines erlösgesteuerten Systems nur allzu offensichtlich. Nun wirkt die Kluft zwischen unserer Arbeitswirklichkeit und unserem eigenen Anspruch noch deutlicher.

Wie können wir in unseren wunderbaren Berufungen bleiben und wirken und gleichzeitig keinen eigenen Schaden nehmen?

Ziele:

Einen geschützten Raum zu schaffen, in dem unsere täglichen Erfahrungen ausgetauscht werden können. Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen und der Diskussion über das, was uns in unseren Arbeitsfeldern nährt und hält, einen Entwurf anzubieten, der es erlaubt, den steigenden Anforderungen an uns mit einem kontemplativen, freudigen Herzen begegnen zu können.

Mögliche Inhalte:

Vortrag, Atemübungen, Austausch in Kleingruppen.

Diskussion über unsere Intention, unsere Ausrichtung: Woran leiden wir? Was kann uns stärken? Was schadet uns?

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen in Pflegeberufen und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 13.02.2023
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 13.02.2023 (31946)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:

* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung

* Gesprächsführung

* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen

* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung

* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl

* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung

* Trauer und Trauerbegleitung

* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale

* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen

Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 545,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2023

Download

Download
Lehrgangsfolder Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

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Fr. 17.02.2023
18.00 Uhr
Begleiten bei Demenz
Fr. 17.02.2023 (35449)
Kompaktkurs
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Kompaktkurs

Dieser Kompaktkurs (40 Unterrichtseinheiten) bietet einen raschen Überblick über die wesentlichen Fakten zur Demenz und Basiswissen für die Begleitung.*

Menschen, die Zeit und Wissen in der Begleitung bei Demenz einbringen, setzen wertvolle Impulse zur Verminderung von Einsamkeit, zur Förderung von Teilhabe, zur Destigmatisierung, zur Gesundheitsförderung und generell zu mehr Lebensqualität. Zugleich fördern sie ihre eigene Lebensqualität und ihre Gesundheit durch das Engagement für andere. Der Kurs „Begleiten bei Demenz“ bereitet auf privates oder ehrenamtliches Engagement vor. Alle, die in der Familie, im Grätzl, der Pfarre oder im Rahmen einer Pflegeeinrichtung Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützten möchten, erhalten eine passende Vorbereitung. Auch Personen, die ihr berufliches Wissen erweitern wollen, bekommen aktuelle Inputs und Anregungen zu hilfreicher Haltung.

Inhalte:

• Formen von Demenz, Diagnosen und Therapien

• Validation als Kommunikationsform und Haltung

• Angehörige verstehen und entlasten

• Hilfen für die praktische Betreuung, einfache Handgriffe und Maßnahmen

* Begleiten bei Demenz ist als Lehrgang (80 UE) oder als Kompaktkurs (40 UE) buchbar. Den vollumfänglichen Lehrgang, der ebenfalls am 17.02.2023 beginnt, finden Sie unter VA-Nummer 35133.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein, Psychologin, Ehrenamtskoordinatorin
Mag. Petra Rösler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 350,- inkl. drei Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Einführungsabend am 17.02.2023, 18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

2 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2023