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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, der Langzeitpflege und in der Trauerbegleitung, an Engagierte in Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities) und demenzfreundlichen Bezirken und Gemeinden, an Angehörige von schwerkranken und sterbenden Menschen, von Menschen, die andere in ihrer Trauer begleiten, an Angehörige von Menschen mit Demenz sowie an alle, die sich für die Themen Sterben, Tod, Trauer und Demenz und damit verbundene Fragen der Ethik, Kommunikation und der Sorgekultur interessieren.
Uns beschäftigt zudem die Hospizkultur und Palliative Care in Krankenhäusern, Pflegeheimen, in der mobilen Versorgung und überall dort, wo Menschen alt werden, sterben, trauern und sich füreinander sorgen, entwickeln und fördern wollen.

Unsere regelmäßigen Angebote im Bereich Hospiz, Palliative Care, Demenz umfassen u. a. Lehrgänge wie

 

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

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Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an sattmann@kardinal-koenig-haus.at

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va0034459
Mo. 05.12.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 05.12.2022 (34459)
Seminar
34459

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwerkranken und sterbenden Menschen sind. In diesen oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.

In diesem ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperliche Ressourcen und Potentiale von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt: Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

5. und 6.12.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


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Fr. 09.12.2022
9.00 Uhr
Letzte-Hilfe-Kurs
An der Seite der Toten
Fr. 09.12.2022 (34739)
Seminar
34739

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.

Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.

Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.

Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.

Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:

- Die totgeschwiegenen Toten

- Wem gehört der Leichnam?

- Das (un)heimliche Leben der Leiche

- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot

- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf

- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur

- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen

- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit

- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse

- Vertrauen in die Intuition

- Die Bedeutung des Humors

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Fr. 09.12.2022
17.00 Uhr
Versöhnt ins neue Jahr
Verzeihen und Vergeben als Weg zu innerem Frieden
Fr. 09.12.2022 (34857)
Seminar
34857

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.


Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter im Hospiz am Rennweg der Caritas Socialis, Supervisor, Fachautor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17.00 - 21.00, Sa 10.00 - 18.00 Uhr


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Do. 12.01.2023
18.00 Uhr
Zu jung fürs Thema Sterben?
Junge Menschen für Hospizkultur in Gesellschaft interessieren, stärken, beteiligen
Do. 12.01.2023 (35506)
Diskussionsabend
35506

Diskussionsabend

Warum gibt es eigentlich so wenige junge Menschen unter 30 Jahren, die in der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung tätig sind? Angesichts dieser Frage eröffnete der Malteser Hilfsdienst e. V. mit dem Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung” einen deutschlandweiten Experimentierraum mit zwölf Projektstandorten, um junge Menschen für Hospizarbeit zu interessieren und sie mit ihnen zu gestalten. Die Ergebnisse inspirieren!

Klaus Wegleitner und Patrick Schuchter, die das Projekt wissenschaftlich begleitet haben, stellen das dazu erschienene Buch vor, berichten in ihrem Impulsreferat von den „Laboren junger Hospizarbeit“, stellen Thesen zur Zukunft von Hospizarbeit in der Gesellschaft zur Diskussion und kommen mit Karin Weiler und Tanja Raunig als Resonanzgeberinnen ins Gespräch. Anschließend ist viel Zeit für einen moderierten Austausch aller anwesenden Personen.

Das Buch und der Diskussionsabend erzählen von den konkreten Erfahrungen von jungen Menschen in Begleitungen, zu den vielfältigen Aktivitäten, Hospizarbeit in lokalen Communities vernetzt zu gestalten und junge Menschen zu Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu bringen. Die Labore junger Hospizarbeit lassen existenziell tief blicken und machen die gesellschaftspolitische Bedeutung hospizlicher Haltung und Erfahrungen deutlich. Leitungspersonen und Expert*innen reflektieren, welche Chancen für eine sorgende Gesellschaft in der Transformation des Ehrenamtes in Organisationen des Sozialbereiches insgesamt liegen.

Ein Thema für alle, die Hospizarbeit und Hospizbewegung sowie die Entwicklung von Ehrenamtlichkeit mit jungen Menschen konkret gestalten möchten. Für Verantwortliche in Einrichtungen und Sorge-Netzwerken und solche, die es werden wollen, jeglichen Alters; für alle die sich mit Fragen nach dem guten Leben, dem Tod, dem Sterben und dem Trauern in unserer Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Tanja Raunig, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der CS Caritas Socialis
Dr. Klaus Wegleitner, Stv. Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung, Universität Graz und Obmann des Verein Sorgenetz, Wien
Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

Download

Download
Flyer Diskussionsabend "Zu jung für's Thema Sterben"

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Sa. 21.01.2023
9.00 Uhr
Focusing: Intuition und Körperwissen nutzen
Orientierung im Chaos für Selbstmanagement, Beratung, Lehre und Seelsorge
Sa. 21.01.2023 (35984)
Seminar
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Seminar

Unser Körper weiß mehr als wir glauben. Körperwissen kann gerade in Situationen, die wir als chaotisch oder überfordernd erleben, als innerer Kompass dienen. Zu solchen Situationen haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, vorsprachliches Gespür, einen Felt Sense. Wenn wir dieses Wissen in den „Focus“ nehmen, neugierig und absichtslos, kann es schrittweise Klarheit bringen, worum es uns „wirklich“ geht.

Im Focusing lernen Sie Wege kennen, die zu einem inneren Dialog mit dem Felt Sense führen. Bei einem Online-Intro werden die Hintergründe dieses Ansatzes vorgestellt. Im Seminar entwickeln wir Haltungen und Schritte, die hilfreich sind, um Freiraum im Chaos zu schaffen und mit dem inneren Erleben in Kontakt zu treten. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für den Transfer in den Alltag.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke sowie Online-Intro

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr Präsenzseminar
Online-Intro: Freitag, 13. Jänner, 18.00 bis 20.00 Uhr


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Fr. 27.01.2023
9.00 Uhr
Lonely Followers
Jugend und Einsamkeit
Fr. 27.01.2023 (34833)
Seminar
34833

Seminar

Einsam obwohl gemeinsam: Im Alltag sehen wir Kinder und Jugendliche oft mit dem allgegenwärtigen Handy in der Hand zusammensitzen – jede*r für sich und trotzdem kommunizieren sie, sind online verbunden. Ab und zu teilen sie die Headphones und tauschen sich in echt über das aus, was sie in der virtuellen Welt beschäftigt.

Jugendliche leben im Übergang und darin verdichtet sich das innere Chaos im Suchen nach dem richtigen Anker, Vorbild und Weg. Die angestrebte Veränderung im ständigen Vergleichen des eigenen Seins und Lebens zwischen Wunsch und Wirklichkeit führt oft in eine Krise. Es sind Entwicklungs- oder Identitätskrisen, die manchmal mit anderen Belastungen des schulischen oder familiären Lebens kumulieren und – nicht zuletzt verstärkt durch die Bedingungen der Pandemie - zu psychischen Problemen von sozialem Rückzug über Depressionen und Essstörungen bis zu Suizidgedanken führen. Oft fühlen sie sich alleingelassen mit den vielen offenen Fragen in der Selbstfindung: nach dem Selbstwert, der Attraktivität, der Akzeptanz durch andere, der eigenen Identität und sexuellen Orientierung, dem sicheren Können und den eigentlichen Interessen…

Das Seminar will nicht nur die Risikofaktoren des Heranwachsens in den Blick nehmen, sondern Ressourcen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche durch schwierige Phasen begleitet werden können. Es sollen gesellschaftliche Bedingungen wie die zunehmende Zukunftsangst und Perspektivenlosigkeit genauso wie praktische Interventionen zur Stabilisierung und hilfreichen Unterstützung thematisiert werden. Auch die schöpferische Kraft, die aus dem Alleinsein und der Konzentration auf das Innere entstehen kann, darf der Not des Alleingelassen-Werdens und der Leere der Einsamkeit gegenübergestellt werden. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Ver-Bindung wird als Grundimpuls für gelingende Beziehungen verstanden, die in einer sicheren und zugewandten Umgebung gestärkt und erfahren werden können.

Wie Erwachsene in ihren unterschiedlichen Rollen als Eltern, Pädagog*innen oder professionelle Helfer*innen als verlässliche, Vertrauen und Mut gebende Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche wirken können, wird durch Inputs der Referierenden und im Erfahrungsaustausch praxisorientiert entwickelt. Die Prävention gegen jugendliche Einsamkeit und ihre Folgen steht dabei im Mittelpunkt.

Leitung

Leitung:

Mag. Hedwig Wölfl, Gesundheitspsychologin, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin (Analytische Psychologie). Leiterin der Kinderschutzorganisation "die möwe", Erfahrungen als Krankenhauspsychologin, Referentin zu Themen wie Kinderschutz und Kinderrechte, psychische Belastungen im Jugendalter und psychosoziale Interventionsformen
Dipl.Soz.Päd. (FH) Thomas Schön, Psychotherapeut (Integrative Gestalttherapie), Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor. Lehrtätigkeit an einem österreichischen Ausbildungsinstitut für Gestalttherapie, diverse Veröffentlichungen zu Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 30.01.2023
19.00 Uhr
Empathie lebendig halten
zwischen Ohnmacht und Berufung im Gesundheitswesen
Mo. 30.01.2023 (31941)
Vortrag
31941

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 31.01.2023
9.00 Uhr
„Hätten Sie einen Moment Zeit?“
Angebot für Menschen in Heilberufen und alle Interessierten
Di. 31.01.2023 (34357)
Seminar
34357

Seminar

Mein Handy klingelt, jemand spricht mich von der Seite an, ein Stock tiefer warten Patient*innen schon viel zu lange auf mich, meine Leitung möchte mich dringend sprechen und hinter dieser nächsten Tür wartet ein schweres Gespräch auf mich. Ich atme tief durch und drücke die Klinke. Wie kann ich es nur schaffen, genau jetzt Präsenz und ein geduldiges, empfindsames Herz zu bewahren?

Die letzten Jahre der Pandemie haben uns viel abverlangt. Schon zuvor waren die Verfehlungen eines erlösgesteuerten Systems nur allzu offensichtlich. Nun wirkt die Kluft zwischen unserer Arbeitswirklichkeit und unserem eigenen Anspruch noch deutlicher.

Wie können wir in unseren wunderbaren Berufungen bleiben und wirken und gleichzeitig keinen eigenen Schaden nehmen?

Ziele:

Einen geschützten Raum zu schaffen, in dem unsere täglichen Erfahrungen ausgetauscht werden können. Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen und der Diskussion über das, was uns in unseren Arbeitsfeldern nährt und hält, einen Entwurf anzubieten, der es erlaubt, den steigenden Anforderungen an uns mit einem kontemplativen, freudigen Herzen begegnen zu können.

Mögliche Inhalte:

Vortrag, Atemübungen, Austausch in Kleingruppen.

Diskussion über unsere Intention, unsere Ausrichtung: Woran leiden wir? Was kann uns stärken? Was schadet uns?

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen in Pflegeberufen und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031946
Mo. 13.02.2023
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 13.02.2023 (31946)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:

* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung

* Gesprächsführung

* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen

* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung

* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl

* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung

* Trauer und Trauerbegleitung

* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale

* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen

Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 545,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2023

Download

Download
Lehrgangsfolder Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

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Fr. 17.02.2023
18.00 Uhr
Begleiten bei Demenz
Fr. 17.02.2023 (35449)
Kompaktkurs
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Kompaktkurs

Dieser Kompaktkurs (40 Unterrichtseinheiten) bietet einen raschen Überblick über die wesentlichen Fakten zur Demenz und Basiswissen für die Begleitung.*

Menschen, die Zeit und Wissen in der Begleitung bei Demenz einbringen, setzen wertvolle Impulse zur Verminderung von Einsamkeit, zur Förderung von Teilhabe, zur Destigmatisierung, zur Gesundheitsförderung und generell zu mehr Lebensqualität. Zugleich fördern sie ihre eigene Lebensqualität und ihre Gesundheit durch das Engagement für andere. Der Kurs „Begleiten bei Demenz“ bereitet auf privates oder ehrenamtliches Engagement vor. Alle, die in der Familie, im Grätzl, der Pfarre oder im Rahmen einer Pflegeeinrichtung Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützten möchten, erhalten eine passende Vorbereitung. Auch Personen, die ihr berufliches Wissen erweitern wollen, bekommen aktuelle Inputs und Anregungen zu hilfreicher Haltung.

Inhalte:

• Formen von Demenz, Diagnosen und Therapien

• Validation als Kommunikationsform und Haltung

• Angehörige verstehen und entlasten

• Hilfen für die praktische Betreuung, einfache Handgriffe und Maßnahmen

* Begleiten bei Demenz ist als Lehrgang (80 UE) oder als Kompaktkurs (40 UE) buchbar. Den vollumfänglichen Lehrgang, der ebenfalls am 17.02.2023 beginnt, finden Sie unter VA-Nummer 35133.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein, Psychologin, Ehrenamtskoordinatorin
Mag. Petra Rösler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 350,- inkl. drei Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Einführungsabend am 17.02.2023, 18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

2 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2023


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Fr. 17.02.2023
18.00 Uhr
Begleiten bei Demenz
Fr. 17.02.2023 (35133)
Lehrgang
35133

Lehrgang

Lehrgang mit 80 Unterrichtseinheiten.*

Menschen, die Zeit und Wissen in der Begleitung bei Demenz einbringen, setzen wertvolle Impulse zur Verminderung von Einsamkeit, zur Förderung von Teilhabe, zur Destigmatisierung, zur Gesundheitsförderung und generell zu mehr Lebensqualität. Zugleich fördern sie ihre eigene Lebensqualität und ihre Gesundheit durch das Engagement für andere. Der Kurs „Begleiten bei Demenz“ bereitet auf privates oder ehrenamtliches Engagement vor. Alle, die in der Familie, im Grätzl, der Pfarre oder im Rahmen einer Pflegeeinrichtung Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützten möchten, erhalten eine passende Vorbereitung. Auch Personen, die ihr berufliches Wissen erweitern wollen, bekommen aktuelle Inputs und Anregungen zu hilfreicher Haltung.

Inhalte:

• Formen von Demenz, Diagnosen und Therapien

• Persönliche Auseinandersetzung mit Alter, Krankheit, Verlust von körperlichen und/oder geistigen Fähigkeiten

• Leben mit Vergesslichkeit verstehen lernen

• Validation als Kommunikationsform und Haltung

• Kommunikation ohne Worte

• Angehörige verstehen und entlasten

• Rechtliche Möglichkeiten der Vorsorge

• Selbstfürsorge und Grenzen im Engagement

• Demenzbegleitung und Hospizkultur in der Gesellschaft

• Trauer bei Demenz

• Spiritualität und Halt

• Hilfen für die praktische Betreuung, einfache Handgriffe und Maßnahmen

• Aktivitäten für die Begleitung im Alltag

Voraussetzung für den Besuch des Lehrgangs ist die Bereitschaft zu Reflexion und Austausch. Der Lehrgang vermittelt keine formalen professionellen Qualifikationen. Er ist inhaltlich und didaktisch am Curriculum des Dachverbands Hospiz für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung orientiert.

* Begleiten bei Demenz ist als Lehrgang (80 UE) oder als Kompaktkurs (40 UE) buchbar. Den Kompaktkurs, der ebenfalls am 17.02.2023 beginnt, finden Sie unter VA-Nummer 35449.

Leitung

Leitung:

Mag. Corinna Klein, Psychologin, Ehrenamtskoordinatorin
Mag. Petra Rösler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 545,- inkl. vier Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Einführungsabend am 17.02.2023, 18.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

13 Abende und vier ganze Samstage bis Juni 2023

Download

Download
Lehrgangsfolder Begleiten bei Demenz

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Sa. 18.02.2023
9.00 Uhr
Validation vertiefen
Sa. 18.02.2023 (35693)
Seminar
35693

Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieses Seminar ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern:

- mit Beispielen aus der täglichen Praxis

- mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen

- mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis

- durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation.

Die Teilnahme eröffnet einen Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 8 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger*innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Leitung

Leitung:

Doris Otte DSA, Autorisierte Validationslehrerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 110,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 20.02.2023
14.00 Uhr
Demenz jenseits der Klischees - was Betroffene und Angehörige (auch) erleben
Online-Veranstaltung zur sensiblen und ganzheitlichen medialen Darstellung
Mo. 20.02.2023 (35697)
Seminar, Online
35697

Seminar
Online

Dieser Online-Kurzworkshop für Journalist*innen und Medienschaffende beschäftigt sich mit der sensiblen Darstellung des Lebens mit Demenz. Betroffene und Angehörige erzählen, wie die mediale Berichterstattung ihr Selbstbild prägt und wie / warum ein gutes Leben mit Demenz gelingen kann.

Details auf Anfrage. roesler@kardinal-koenig-haus.at

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn BA, MA, Geschäftsführer von PROMENZ, einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Vergesslichkeit.

Moderation

Leitung:

Mag. Petra Rösler

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Verein PROMENZ

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

kostenlos für Journalist:innen und Öffentlichkeits-Arbeiter:innen

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr


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Mo. 20.02.2023
19.00 Uhr
Kommunikation ohne Worte
mit verbal eingeschränkten Menschen
Mo. 20.02.2023 (31947)
Vortrag, Online
31947

Vortrag
Online

Wenn ein Mensch krankheitsbedingt Einschränkungen in Sprachgebrauch und Sprachverständnis entwickelt, wird der Umgang mit ihm zu einer Herausforderung, denn er ist auf dem vertrauten Weg der Kommunikation nicht mehr bzw. nur schwer erreichbar.

Die Sprache des Körpers verstehen zu lernen, führt zu mehr Sicherheit in der Begegnung. Die eigenen nonverbalen Möglichkeiten sicher nutzen zu können, erweitert den Handlungsspielraum. Dadurch kann eine Brücke zum Gegenüber gebaut werden, und es wird leichter, einen für beide Seiten befriedigenden Kontakt aufzubauen und schwierige Situationen zu meistern. Kommunikation ohne Worte ist ein Interaktionskonzept, um nonverbal

* in verschiedenen Situationen einen Kontakt aufzubauen

* Emotionen, Bedürfnisse oder Schmerzen sicher zu erkennen

* Zuwendung und Informationen präzise zu vermitteln

* Vertrauen und Sicherheit zu wecken

* Beziehungen zu fördern und zu gestalten.

Referierende

Referierende:

Dr. Astrid Steinmetz, Diplom Musiktherapeutin, Diplom Sozialpädagogin (FH), Psychotherapie (HPG / Deutschland); Langjährige psychotherapeutische Arbeit mit schwerstkranken, sterbenden und psychisch kranken Menschen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Fr. 24.02.2023
15.00 Uhr
Ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Aufbaukurs
Fr. 24.02.2023 (32811)
Lehrgang
32811

Lehrgang

Die Hospizbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfordert zusätzliche Kompetenzen, welche u. a. das Wissen über die betroffenen Krankheitsgruppen, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien und damit verbunden das Verständnis von Krankheit, Sterben und Tod, sowie ein Verständnis für das System Familie und deren psychosoziales Umfeld beinhalten. Diese Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung bereits absolviert haben und ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien in Zeiten schwerer Krankheit, des Sterbens und der Trauer begleiten wollen.

Referierende

Referierende:

Erna Gadinger, Physiotherapeutin
Ricarda Glatz MSc, MA, Musiktherapeutin
Renate Hlauschek MMSc, Geschäftsführende Vorsitzende von MOKI, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege)
Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Mag. Elisabeth Steiner, Koordinatorin Ehrenamt, MOMO
Dr. Regina Rath-Wacenovksy, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, MOMO und Kinder- & Jugendarztpraxis im Leuchtturm, 1220 Wien
Henriette Wais, Klinische Sozialarbeit, Palliativkonsiliardienst, Landesklinikum Baden-Mödling
Mag.a Uschi Weinhäupl, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Mag. Antonia Mittelbach, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, Leitung MOMO
Karin Winge, Ergotherapeutin

Leitung

Leitung:

Mag. Martina Schürz, Trauerbegleiterin, Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien, Psychotherapeutin i.A.u.S.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 475,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 24.2., 15.00 bis Samstag, 25.2., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

24., 25.3.2023 und 14., 15.4.2023

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Lehrgangsfolder Palliativbegleitung bei Kindern

va0034706
Mo. 27.02.2023
9.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Mo. 27.02.2023 (34706)
Seminar
34706

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um das mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.

Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.


In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Psychoonkologische Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige, Trauerbegleiterin, Trainerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 27.2.2023 und Dienstag 28.2.2023, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch, 1.3.2023, 9:00 - 16:00


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Do. 02.03.2023
19.00 Uhr
Das Märchen von der TrauerVERarbeitung
Do. 02.03.2023 (35562)
Vortrag
35562

Vortrag

Es ist ein Vortrag, der auf gestalterische Weise einen anderen Blick auf den Gegenstand der Trauer und den Umgang mit ihr öffnet. Dieser Blick geht weit über die geläufige Auffassung einer „zu bewältigenden Trauer“ hinaus. Ein neuer Zugang wird möglich.

Die Inhalte werden neben dem gesprochenen Wort in Form eines Maskenspiels vermittelt – und bekommen eine andere gestalterische Qualität: Dass die Trauer selbst schon den Trost in sich schließt, der die Erinnerung und den bleibenden Wert des*der Verstorbenen in sich bewahrt – etwas, das mit dem von Monika Müller geprägten Ausdruck “untröstlich aber getrost” auf den Punkt gebracht wird.

Referierende

Referierende:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Dauer

Dauer:

19:00 bis 21:00 Uhr


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Fr. 10.03.2023
15.30 Uhr
Trauer begleiten
Aufbaukurs
Fr. 10.03.2023 (35116)
Lehrgang
35116

Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum*zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter*innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.

Inhalte:

- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen

- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle

- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen

- Möglichkeiten der Gesprächsführung

- "Haltung"

- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten

- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen

Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs" absolviert haben; Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ärzt*innen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger*innen.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 680,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

1. Modul: Freitag, 10.3.2023 bis Samstag, 11.3.2023, alle Module jeweils Freitag 15:30 bis 20:00, Samstag 9:00 bis 18:00

Weitere Termine

Weitere Termine:

31.3., 1.4. ; 28., 29.4.; 26., 27.5.; 16., 17.6

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Lehrgangsfolder Trauer begleiten

va0031952
Mo. 13.03.2023
19.00 Uhr
Krank und trotzdem gesund?
"Solange noch ein Hauch von Leben im Menschen ist, ist er in gewisser Weise noch gesund..." (Aaron Antonovsky)
Mo. 13.03.2023 (31952)
Vortrag
31952

Vortrag

Referierende

Referierende:

Sr. Cornelia Knipping, Hebamme, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, langjährige Tätigkeit in der Fort- und Weiterbildung zur palliativen Sorgekultur im Gesundheitswesen unter besonderer Berücksichtigung der Salutogenese, Seminar- und Projektarbeiten zur Salutogenese

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 14.03.2023
19.00 Uhr
Philosophicum
Di. 14.03.2023 (35828)
Philosophischer Abend
35828

Philosophischer Abend

Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir grundsätzliche Fragen aufgreifen, wie sie uns im Bereich von Palliative Care und Hospizarbeit begegnen. Immer wieder wird aber deutlich, dass die „letzten“ Fragen auch die „bleibenden“ philosophischen Fragen des Lebens und der Gesellschaft sind. Wir wollen solche Themen und Fragen in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Das Philosophicum ist kein Vortragsabend, sondern eröffnet einen Begegnungsraum im Dienste gemeinsamen Fragens und Erkennens. Es lebt von den Gesprächsbeiträgen der Gäste. Aus konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir uns – philosophisch moderiert – zu einem Thema vertiefen. Thema und Gastgeber*in werden ca. 3 Wochen vor dem Termin bekannt gegeben.

Gastgeber*innen (wechselnd):

Sandra Radinger, philosophische Praktikerin, Lehrerin, in ihrem Doktorat bearbeitet sie Fragen zum Zusammenhang von Sprache, Sprachbildung und dem guten Leben (Universität Wien).

Stefanie Rieger, Philosophin, Philosophische Praktikerin, Sozialarbeiterin. Sie forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz und promoviert dort über Philosophische Praxis.

Patrick Schuchter, Philosoph und Krankenpfleger, Leiter des Bereichs „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal König Haus, er lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz.

Ort: Café daskardinal

In Kooperation mit dem vom FWF geförderten Projekt „Philosophische Praxis in Palliative Care und Hospizarbeit“, Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC), Universität Graz.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freiwillig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich!

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

18. April 2023, 16. Mai 2023, 20. Juni 2023 jeweils 19.00 Uhr


va0035816
Sa. 18.03.2023
9.00 Uhr
Sinn-voll aktivieren
Mit Aktivierung dem Leben Sinn geben
Sa. 18.03.2023 (35816)
Seminar
35816

Seminar

Altgewohnte Konzepte der Betreuung kommen an ihre Grenzen, Menschen mit höherer Pflegestufe, mit demenziellen Veränderungen oder psychischen Erkrankungen fordern uns heraus und bewirken, dass wir uns auf die Suche nach neuen Konzepten für Betreuung, Förderung und sinn-voller Beschäftigung im Aufgabengebiet der Pflege begeben müssen.

Der Fortbildungstag füllt Ihren "Werkzeugkoffer" mit vielen praktischen Aktivierungs-Möglichkeiten und regt zur Umsetzung in die Praxis an.

Inhalte und Methoden:

  • Kurzeinführung in die Welt der Aktivierung, theoretischer Input
  • Schnupperworkshop Montessori für Senior*innen mit dem Schwerpunkt Sinnesarbeit und Übungen des täglichen Lebens
  • Motogeragogik: "In Bewegungsrunden aktivieren und fördern"
  • Kurzaktivierung biografisch orientiert
  • Rhythmik zum aktiven Erleben

Der Tag soll Lust auf mehr machen und motivieren, neue aktivierende Impulse in den Alltag von Pflege und Betreuung einzubringen.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Ehrenamtlich, hauptamtlich oder als Angehörige Pflegende und Betreuende in der stationären und mobilen Betreuung, Tageszentren, Wohngruppen, usw.

Leitung

Leitung:

Lore Wehner MA

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 110,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031953
Di. 21.03.2023
19.00 Uhr
Die „Würdezentrierte Therapie“ nach H.M. Chochinov
Chancen und Grenzen einer biographischen Kurzintervention am Lebensende
Di. 21.03.2023 (31953)
Vortrag
31953

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.in Barbara Flad, Theologin, Sozialarbeiterin, langjährige Krankenhaus-Seelsorgerin und Mitarbeiterin im Palliativteam. Promotion über die Methode der Würdezentrierten Therapie im Rahmen eines Akutkrankenhauses.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Dauer

Dauer:

19.00 - 21.00 Uhr


va0034842
Do. 30.03.2023
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 30.03.2023 (34842)
Seminar
34842

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.

Seminarinhalte:

• Das Trauma der Seele

• Das Einmaleins der Notfallpsychologie

• Die perimortale Trauerbegleitung

• Trösten ist oft Vertrösten

• Die Kraft der Sprachlosigkeit

• Normalisieren und Stabilisieren

• Der Halt im Schuldgefühl

• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0035695
Mo. 17.04.2023
9.00 Uhr
Wenn Frau Demenz in einer Familie einzieht
Angehörige beim Wandel der Familien- und Rollengefüge verstehen und begleiten
Mo. 17.04.2023 (35695)
Seminar
35695

Seminar

Wenn ein Mensch in einem Familiensystem Betreuung und Pflege benötigt, verändert sich das Gefüge an Rollen und Funktionen. Die Übernahme neuer und der Abschied von gewohnten Rollen kann zu einer schleichenden Belastung werden. Gerade die Demenz zwingt oft zu raschen, einschneidenden Veränderungen - und dies im Verlauf oft mehrmals.

In diesem Seminar blicken wir auf typische Konstellationen von Familiensystemen in verschiedenen Situationen. Gemeinsam überlegen wir die Belastungen durch die Rollenveränderungen, welche positiven Auswirkungen der bewusste Umgang damit bringt und wie diese von außen gut begleitet werden können, sei es im Kontext von Freund*innen oder Freiwilligen, Selbsthilfegruppen, Beratungen oder Pflegesettings.

Aus dem Inhalt:

  • Rollen und Funktionen in Familien
  • Erkundung typischer und individueller Muster im biografischen Verlauf
  • Genderrollen, soziale Rollen, kulturelle Vorstellungen
  • Veränderung durch einschneidende Erlebnisse (Einschränkungen, Diagnosen) - Zuschreibungen und Aneignung
  • Innere und äußere Systeme (Pflege, Heim...) und ihre gegenseitige Beeinflussung
  • Szenarien von veränderten Rollen aus der Praxis: Austausch und kollegiale Beratung
  • Fokus auf: Partner*innen, Söhne & Töchter, Schwiegerkinder
  • Bewusstmachen der eigenen Rolle im jeweiligen Setting, um die Wirksamkeit zu erhöhen
  • Ansatzpunkte für entlastende Begleitung durch Externe (Beratung, mobile und stationäre Pflege etc.)

Leitung

Leitung:

Christina Mittendorfer, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Zert. Supervisorin, Akad. Expertin- Demenzstudien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 Uhr bis 17.00 Uhr


va0035829
Di. 18.04.2023
19.00 Uhr
Philosophicum
Di. 18.04.2023 (35829)
Philosophischer Abend
35829

Philosophischer Abend

Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir grundsätzliche Fragen aufgreifen, wie sie uns im Bereich von Palliative Care und Hospizarbeit begegnen. Immer wieder wird aber deutlich, dass die „letzten“ Fragen auch die „bleibenden“ philosophischen Fragen des Lebens und der Gesellschaft sind. Wir wollen solche Themen und Fragen in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Das Philosophicum ist kein Vortragsabend, sondern eröffnet einen Begegnungsraum im Dienste gemeinsamen Fragens und Erkennens. Es lebt von den Gesprächsbeiträgen der Gäste. Aus konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir uns – philosophisch moderiert – zu einem Thema vertiefen. Thema und Gastgeber*in werden ca. 3 Wochen vor dem Termin bekannt gegeben.

Gastgeber*innen (wechselnd):

Sandra Radinger, philosophische Praktikerin, Lehrerin, in ihrem Doktorat bearbeitet sie Fragen zum Zusammenhang von Sprache, Sprachbildung und dem guten Leben (Universität Wien).

Stefanie Rieger, Philosophin, Philosophische Praktikerin, Sozialarbeiterin. Sie forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz und promoviert dort über Philosophische Praxis.

Patrick Schuchter, Philosoph und Krankenpfleger, Leiter des Bereichs „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal König Haus, er lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz.

Ort: Café daskardinal

In Kooperation mit dem vom FWF geförderten Projekt „Philosophische Praxis in Palliative Care und Hospizarbeit“, Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC), Universität Graz.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

FWF und Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freiwillig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14. März 2023, 16. Mai 2023, 20. Juni 2023 jeweils 19.00 Uhr


va0035409
Mi. 19.04.2023
9.00 Uhr
Palliative Geriatrie in Krisen und herausfordernden Zeiten
Mi. 19.04.2023 (35409)
Seminar
35409

Seminar

Bei allen Gesundheitsberufen hat das Bewusstsein für die Bedeutung einer umfassenden, medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Betreuung alter schwer- und chronisch kranker Menschen zugenommen. Bei Pflegepersonen besteht eine besonders hohe Bereitschaft, Palliative Care auch in der Langzeitpflege zu leisten und es ist insgesamt berufsgruppenübergreifend eine deutliche Zunahme an Wissen und Kompetenz in Palliativer Geriatrie bei Pflegeheim-Mitarbeiter*innen zu beobachten.

Aufgrund der aktuellen strukturellen Gegebenheiten, wie dem äußerst knappen, meist keineswegs dem tatsächlichen Bedarf angepassten Personaleinsatz, sind einer umfassenden palliativen Betreuung aber auch bei größtem Bemühen aller Beteiligten Grenzen gesetzt. Das kann zu hoher Belastung und zu moralischem Stress insbesondere aufseiten der Pflegepersonen bis hin zum Ausstieg aus dem Beruf führen.

Die Referentin und der Referent kennen die Herausforderung, Palliative Care im Gesundheitssystem und vor allem auch in der Geriatrie umzusetzen, aus ihrer eigenen jahrzehntelangen Praxis, aber auch die Möglichkeiten, wie es trotzdem gelingen kann, wesentliche Aspekte von Palliative Care - selbst bei herausfordernden Rahmenbedingungen - praktisch umzusetzen.

Leitung

Leitung:

Angelika Feichtner MSc, Diplom in Palliative Care der International School of Cancer Care in Oxford, langjährige Pflege- und Lehrpraxis im Bereich von Palliative Care und Hospizarbeit
Dr. Harald Retschitzegger MSc, Spezialisierung in Palliativmedizin, Zusatzfacharzt für Geriatrie, Palliativbeauftragter in Pflege Meidling, Wiener Gesundheitsverbund

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031957
Mo. 24.04.2023
19.00 Uhr
Wenn ich nicht mehr entscheiden kann
Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung(en)
Mo. 24.04.2023 (31957)
Vortrag
31957

Vortrag

Referierende

Referierende:

Mag. Clemens Fritsch, Notar und Erwachsenenvertreter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030100
Do. 04.05.2023
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2023/24
Einführungstag
Do. 04.05.2023 (30100)
Lehrgang
30100

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?

Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Ingrid Marth, DGKP mit Zusatzausbildung Palliative Care, pflegerische Leitung Mobiles Palliativteam Caritas Socialis, Dipl. Erwachsenenbildnerin, B.A. Buddhistische Philosophie
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, Arbeitsbereiche: Hospiz Verena CS Caritas Socialis und niederschwellige suchtmedizinische Betreuung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 195,- Anmeldegebühr

€ 1.395,- Lehrgangsgebühr pro Semester

€ 295,- Lehrgangspauschale

nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

17 Lehrgangstage verteilt auf fünf Module von September 2023 bis Juni 2024

Download

Download
Lehrgangsfolder Interpof. Palliativlehrgang 2023-24

va0034856
Fr. 05.05.2023
9.00 Uhr
Halt geben, wenn es (fast) nicht auszuhalten ist
Existenzielles Leiden von Palliativpatient*innen - Eine Belastung für multiprofessionelle Teams im Spannungsfeld von Verzweiflung und Sterbewunsch
Fr. 05.05.2023 (34856)
Seminar
34856

Seminar

Existenzielles Leiden entsteht aus der schicksalhaften, völlig destabilisierenden Erfahrung, dass die Bedingungen für ein gutes Leben verloren gehen. Zentrale Werte des Daseins und somit das Sicherheit gebende, tragende Fundament der Existenz werden zerstört, sie verlieren den Halt. Zahlreiche Menschen beschreiben dies mit dem Bild, dass ihnen, beispielsweise durch die Diagnosemitteilung einer lebensbedrohlichen Erkrankung, der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Sie erleben Belastungen wie Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Einsamkeit oder die Angst vor der Abhängigkeit. Die zusätzliche Erfahrung, dass jeglicher Sinn in dieser Schicksalshaftigkeit fehlt, löst tiefe existenzielle Verzweiflung aus, die bis zur ausgeprägten Apathie führen kann.

Diese Situation belastet Patient*innen mit einer todbringenden Erkrankung und deren Angehörige wie auch professionelle Betreuungspersonen schwer. Primär fallen medikamentös kaum kontrollierbare körperliche oder psychische Symptome sowie ein Sterbewunsch auf. Das Wahrnehmen des Leidens anderer Menschen hat eine ansteckende Natur. In diesem Fall erleben Angehörige und Betreuungspersonen selbst aufgrund zwischenmenschlicher Prozesse die gleichen Leiderfahrungen wie die erkrankten Menschen. Und zusätzlich stehen sie unter einem ausgeprägten Handlungsdruck.

Ansteckung, Handlungsdruck und Hilflosigkeit können zwei gravierende Folgen haben. Einerseits distanzieren sich manche Betreuungspersonen von den Erkrankten und deren Angehörigen, was eine Verschlechterung der Betreuungsqualität bedeutet. Andererseits können diese Erlebnisse die Entstehung von Burn-Out begünstigen, was letztlich in einem Ausstieg aus dem Beruf resultieren kann.

Inhalte

• Was löst existenzielles Leiden/Verzweiflung aus?

• Ausdrucksformen von existenzieller Verzweiflung/Leiden; Leiden wahrnehmen, erkennen und begegnen aus existenzanalytischer Sicht

• Welche Unterstützung kann den Leidenden angeboten werden?

• Was bedeutet Mitgefühl und was kann es bewirken?

• Umgang mit existenziellem Leiden im Team; Erfahrungen im Betreuungsteam

• Folgen der Teambelastung für die betreuten Patient*innen und Angehörigen; Ansätze zu Lösungen

• Worauf muss man achten – für sich selbst und im Team?

Zielgruppe

Zielgruppe:

Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonen und andere Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

Leitung

Leitung:

Ingrid Marth, DGKP mit Zusatzausbildung Palliative Care, pflegerische Leitung Mobiles Palliativteam Caritas Socialis, Dipl. Erwachsenenbildnerin, B.A. Buddhistische Philosophie
Dr. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), Facharzt für Innere Medizin, Additivfach für Hämatologie und internistische Onkologie, Facharzt für Pathologie, Spezialisierung in Palliativmedizin, ärztliche Leitung im Mobilen Palliativteam der Tiroler Hospiz Gemeinschaft

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inklusive Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0035110
Di. 16.05.2023
9.00 Uhr
Scham und Sexualität in Palliative Care
Di. 16.05.2023 (35110)
Seminar
35110

Seminar

Der Seminartag wird in zwei Teilen angeboten. Am Vormittag steht das Thema "Scham" und am Nachmittag das Thema "Sexualität" im Fokus. Sie können wahlweise entweder nur einen der beiden Teile oder auch beide Teile besuchen.

Vormittag:

Ein empfindsames Schamgefühl ist der Tapferkeit verwandt.

Scham ist eine machtvolle universelle Emotion, die kaum zu artikulieren ist. Inwieweit kann sie - wie Konfuzius zitiert wird - der Tapferkeit verwandt sein? Die Negativseite der Scham hat eine lange Schatten-Geschichte. Momente der Macht-Demonstration und Erniedrigung, erlebte Verachtung, Beschämung und Abwertung tauchen auf. Wer sich übersehen erlebt, als Nichts und Niemand, zweifelt an sich selbst.

Wie gehen wir als Gesellschaft und als einzelne mit uns um, wenn es beschämend wird? Welche Beachtung erhält Scham - in der sozialen Arbeit, Pflege und im Alltag der Unternehmen?

Nachmittag:

Palliative Care bedeutet, dass man sich kümmert! Tabus sind im Bereich der Palliative Care vertraut, stellen doch Sterben und Tod als auch Sexualität Tabuthemen dar. Ein Motto dieses Seminars soll lauten - da Pallium ja Mantel bedeutet - dass wir keinen Mantel des Schweigens über das Thema Sexualität breiten sollten. Studien verweisen darauf, dass Patient*innen auch in einer palliativen Situation über Sexualität sprechen möchten. Sexualität ist ein Grundbedürfnis.

Inhalte:

  • Aufzeigen, wie man eine Brücke bauen und Sexualität ansprechen kann, um mit Sprachlosigkeit zu brechen
  • Auseinandersetzung mit dem Grundsatz "Miteinander reden, miteinander reden, miteinander reden!"
  • Pharmakologie & Interaktionen in Bezug auf Sexualität
  • Reflexion über den eigenen Umgang mit Tabus angesichts unheilbarer Erkrankungen

Arbeitsweise:

  • Theoretischer Unterricht
  • Auseinandersetzung mit Intimität und Körperbild im Rahmen von Übungen
  • Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer*innen

Leitung

Leitung:

Dr. Tilli Egger, Radioonkologin, Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie
Prof. Dr. Eva Katharina Masel, Fachärztin für Innere Medizin mit Spezialisierung in Palliativmedizin, Leiterin der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin am Allgemeinen Krankenhaus Wien der Medizinischen Universität Wien und hält dort den Lehrstuhl für Palliativmedizin.; Schwerpunkte in der palliativen Versorgung von Patient*innen und Familien mit schweren Erkrankungen, im Symptommanagement, in der Behandlung von psychiatrischen Komorbiditäten und psychosozialen Aspekten, im Bereich der Medical Humanities sowie in der Forschung im Bereich der Palliative Care.; Vorstandsmitglied der OPG sowie Mitglied nationaler und internationaler Fachgesellschaften.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- ganztags inkl. Mittagessen und Pausengetränke

€ 95,- halbtags inkl. Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte geben Sie bei der Anmeldung "Ganztag", "Vormittag" oder "Nachmittag" an.

Dauer

Dauer:

Vormittag: 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Nachmittag: 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr


va0035830
Di. 16.05.2023
19.00 Uhr
Philosophicum
Di. 16.05.2023 (35830)
Philosophischer Abend
35830

Philosophischer Abend

Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir grundsätzliche Fragen aufgreifen, wie sie uns im Bereich von Palliative Care und Hospizarbeit begegnen. Immer wieder wird aber deutlich, dass die „letzten“ Fragen auch die „bleibenden“ philosophischen Fragen des Lebens und der Gesellschaft sind. Wir wollen solche Themen und Fragen in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Das Philosophicum ist kein Vortragsabend, sondern eröffnet einen Begegnungsraum im Dienste gemeinsamen Fragens und Erkennens. Es lebt von den Gesprächsbeiträgen der Gäste. Aus konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir uns – philosophisch moderiert – zu einem Thema vertiefen. Thema und Gastgeber*in werden ca. 3 Wochen vor dem Termin bekannt gegeben.

Gastgeber*innen (wechselnd):

Sandra Radinger, philosophische Praktikerin, Lehrerin, in ihrem Doktorat bearbeitet sie Fragen zum Zusammenhang von Sprache, Sprachbildung und dem guten Leben (Universität Wien).

Stefanie Rieger, Philosophin, Philosophische Praktikerin, Sozialarbeiterin. Sie forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz und promoviert dort über Philosophische Praxis.

Patrick Schuchter, Philosoph und Krankenpfleger, Leiter des Bereichs „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal König Haus, er lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz.

Ort: Café daskardinal

In Kooperation mit dem vom FWF geförderten Projekt „Philosophische Praxis in Palliative Care und Hospizarbeit“, Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC), Universität Graz.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

FWF und Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freiwillig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14. März 2023, 18. April 2023, 20. Juni 2023 jeweils 19.00 Uhr


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Fr. 02.06.2023
14.00 Uhr
Liebe frei von Mitgefühl
Ein Seminar für Menschen, die Andere auf ihrem Weg begleiten und auch sich selbst neu erleben wollen
Fr. 02.06.2023 (34972)
Seminar
34972

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Liebe frei von Mitgefühl ist eine Liebe, die bereit ist, uns selbst und alles, was uns umgibt, in seiner grundsätzlichen Göttlichkeit anzuerkennen. Diese Liebe macht uns größer, strahlender und erwachsener unserem Schicksal gegenüber. Was immer uns widerfährt, es ist stimmig auf dem Weg, den wir gewählt haben. Wir erfahren, dass wir die Kraft haben, es zu bewältigen, wenn wir uns auf unseren göttlichen Wesensgrund beziehen.

Diese Art der Liebe ist zuerst einmal fremd, wir sind in unserem Kulturkreis auf Mitgefühl konditioniert. Es erscheint uns herzlos, ohne Mitgefühl auf Leid zu blicken. Aber nur so können wir den Anderen und seinen Weg bis in die letzte Konsequenz respektieren und gleichzeitig frei geben. Auch unser eigenes Schicksal bekommt durch diese Haltung eine neue Gestalt, in der wir nicht mehr verloren gehen sondern auf Augenhöhe mit unserem Leben kommunizieren und handeln.

In der Begleitung von Menschen und ihren Schicksalen haben wir gelernt, uns emotional abzugrenzen und dennoch reagiert der Körper als Antenne. Wenn uns zu viel belastete Information erreicht, werden wir krank.

Wasser ist ein bekannter Informationsträger, wir bestehen zu 70% aus Flüssigkeit. Unser Blut scheint das Ausmaß unserer Überlastung zu spiegeln. Aber es scheint darüber hinaus auch ein Medium unseres verborgenen Wissens zu sein. Daher wird es als aufgestellte Position in diesem Seminar eine wichtige Rolle einnehmen. Unser Mitgefühl macht uns anfällig für das Leid Anderer, die Liebe frei von Mitgefühl könnte wirksamen Schutz bedeuten, an unserem Blut können wir erkennen, wo wir stehen.

Das Ziel dieses Seminars ist es, herauszufinden, in welchem Ausmaß wir uns involvieren lassen und wie offen wir sind für den Weg in die Liebe frei von Mitgefühl. Und - was hat unser Körper, repräsentiert durch das Blut, zu der jeweiligen Situation zu sagen?

Es könnte ein neuer Zugang zu uns selbst und zu unserer Arbeit mit Menschen entstehen. Ein neuer Weg, auf dem wir selbst gesunden. Die Menschen, die zu uns kommen, werden wir, genauso wie uns selbst, in tiefem Respekt vor ihrer Göttlichkeit in Freiheit und Leichtigkeit begleiten.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die daran interessiert sind, einen neuen Zugang zu sich selbst und zu ihrer Arbeit mit Klient*innen zu erfahren und zu lernen.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 385,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Freitag 2.6. von 14.00 bis 19.00 Uhr

Samstag 3.6. von 10.00 bis 19.00 Uhr

Sonntag 4.6. von 10.00 bis 14.00 Uhr


va0034939
Sa. 03.06.2023
9.00 Uhr
Focusing: "Weiterdenken udn Verändern mit dem Körper"
Sa. 03.06.2023 (34939)
Aufbauseminar
34939

Aufbauseminar

In diesem Seminar werden wir üben, wahrzunehmen, wie ein Felt Sense in Bewegung gerät,

wenn man mit ihm in einem wohlwollenden und absichtslosen Kontakt ist. Wir lernen

weitere Möglichkeiten kennen, diese Bewegungen zu begleiten. Dabei wird das Vertrauen in

das Körperwissen in seiner Ausrichtung auf Lebendigkeit und stimmige Veränderung

gestärkt.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Einstiegsseminar am 21.1.2023, 9.00 bis 17.00 Uhr


va0035646
Mo. 12.06.2023
19.00 Uhr
Hospiz und Gesellschaft
Warum unsere Gesellschaft Hospizkultur braucht
Mo. 12.06.2023 (35646)
Vortrag, Online
35646

Vortrag
Online

Der Vortrag findet ausschließlich online via Zoom statt. Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.

Referierende

Referierende:

Mag. Werner Mühlböck MBA, Betriebswirt und Volkswirt mit den Schwerpunkten Führung in NGO, Entwicklungs- und Gesundheitsökonomik; 28 Jahre nationale und internationale Leitungserfahrung im Sozial und Gesundheitsbereich; seit 2007 Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft; Vorstandsmitglied im Dachverband Hospiz Österreich

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Dauer

Dauer:

19:00 bis 21:00 Uhr


va0035831
Di. 20.06.2023
19.00 Uhr
Philosophicum
Di. 20.06.2023 (35831)
Philosophischer Abend
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Philosophischer Abend

Das Philosophicum ist ein Ort, in dem wir grundsätzliche Fragen aufgreifen, wie sie uns im Bereich von Palliative Care und Hospizarbeit begegnen. Immer wieder wird aber deutlich, dass die „letzten“ Fragen auch die „bleibenden“ philosophischen Fragen des Lebens und der Gesellschaft sind. Wir wollen solche Themen und Fragen in einer Weise diskutieren, wie sie sich für alle Gesellschaftsbereiche und Lebensphasen stellen.

Das Philosophicum ist kein Vortragsabend, sondern eröffnet einen Begegnungsraum im Dienste gemeinsamen Fragens und Erkennens. Es lebt von den Gesprächsbeiträgen der Gäste. Aus konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir uns – philosophisch moderiert – zu einem Thema vertiefen. Thema und Gastgeber*in werden ca. 3 Wochen vor dem Termin bekannt gegeben.

Gastgeber*innen (wechselnd):

Sandra Radinger, philosophische Praktikerin, Lehrerin, in ihrem Doktorat bearbeitet sie Fragen zum Zusammenhang von Sprache, Sprachbildung und dem guten Leben (Universität Wien).

Stefanie Rieger, Philosophin, Philosophische Praktikerin, Sozialarbeiterin. Sie forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz und promoviert dort über Philosophische Praxis.

Patrick Schuchter, Philosoph und Krankenpfleger, Leiter des Bereichs „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal König Haus, er lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung (CIRAC) an der Universität Graz.

Ort: Café daskardinal

In Kooperation mit dem vom FWF geförderten Projekt „Philosophische Praxis in Palliative Care und Hospizarbeit“, Zentrum für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung (CIRAC), Universität Graz.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

FWF und Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

freiwillig

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

14. März 2023, 18. April 2023, 16. Mai 2023 jeweils 19.00 Uhr


va0035868
Fr. 23.06.2023
9.30 Uhr
Care-Bewegungen
Für die Demokratisierung der Sorge
Fr. 23.06.2023 (35868)
Symposium
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Symposium

Care und Demokratie stehen in einem vielschichtigen Wechselverhältnis. So geht etwa die Politikwissenschafterin Joan Tronto in ihren Überlegungen zu einer „Caring Democracy“ davon aus, dass der Demokratisierungsgrad von Gesellschaften sich letztlich daran zeigt, wie demokratisch und gerecht Care organisiert ist. Wo stehen wir in dieser Hinsicht? Care-Bewegungen sind vielerorts aktiv und treten dafür ein, die Sorge füreinander, für die natürlichen Umwelten und die nächsten Generationen ins Zentrum des Zusammenlebens zu rücken.

Was können wir dazu beitragen – als Bürger*innen und als Organisationen, die in Politik und Verwaltung, in Wissenschaft und Care-Praxis tätig sind? Beim Symposium wollen wir darüber ins Gespräch kommen – und zwar in bester Tradition des Vereins Sorgenetz: Die Kombination von Impulsvorträgen und interaktiven Reflexions- und Diskussionsformaten verspricht einen Tag voll Inspiration und Austausch.

Laufend aktualisierte Informationen (und Anmeldung) auf der Homepage des Vereins Sorgenetz: www.sorgenetz.at

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Verein Sorgenetz und D-A-CH-Netzwerk Caring Communities

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

125,-, Frühbucher*innen bis zum 31.01.2023 zahlen € 100

Anmeldung

Anmeldung:

Verein Sorgenetz, Ilona Wenger: wenger@sorgenetz.at

Dauer

Dauer:

9.30 bis 17.00 Uhr


va0035420
Mo. 26.06.2023
9.00 Uhr
Salutogenese
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen (Aristoteles)
Mo. 26.06.2023 (35420)
Sommerakademie
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Sommerakademie

Das Konzept der Salutogenese nach Aaron Antonovsky beinhaltet bedeutungsvolle Ansätze für eine gesundheitsförderlich gelingende und sinnstiftende Lebensgestaltung - auch und gerade in Krisenzeiten und Unsicherheiten des Lebens oder in der Erfahrung größter Vulnerabilität im Leben und im Sterben. Das Leben ist begleitet von der Spannung zwischen Vulnerabiltät, Sicherheit und Resilienz. Dabei geht es um weit mehr, als Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit zu optimieren. Gerade das Zulassen einer vulnerablen und fragmentarischen Existenz, die Erfahrung der Bedeutsamkeit des Lebens und des eigenen Daseins, erschliessen lebensförderliche Daseinsformen, die geprägt sind von Zuversicht, Vertrauen und Selbstwirksamkeit. Konkrete Anwendungen für das Leben des Menschen, seiner Lebens, Lern- und Arbeitswelten werden thematisiert, um einen lebensförderlichen Umgang mit den Verwundbarkeiten und Herausforderungen des Lebens zu finden um so zu einer salutogen geprägten Resilienz zu gelangen.

Inhalte

• Reflexionen zu Gesundheit und Krankheit an dem

Beispiel der Salutogenese: Krank und trotzdem

gesund?

• Salutogene Lebensführung und Lebenskompetenz

• Vom Wagnis der Verletzlichkeit zur salutogenen

Resilienz: “Ohne deine Wunde, wo bliebe deine Kraft?“

• Von der Lebenskunst der Bedürftigkeit: Im Fragmentarischen

schon GANZ sein

• Salutogene Kommunikation und Beratung:

Gestaltung eines hermeneutischen Dialogs

• Salutogene Sorgekultur für sich selbst und für andere

Zielgruppe

Zielgruppe:

Pflegende, Gerontolog*innen, Ärztinnen und Ärzte, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Theolog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Führungskräfte, Seelsorger*innen, freiwillig Engagierte sowie alle am Thema Interessierten

Leitung

Leitung:

Sr. Cornelia Knipping, Hebamme, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, langjährige Tätigkeit in der Fort- und Weiterbildung zur palliativen Sorgekultur im Gesundheitswesen unter besonderer Berücksichtigung der Salutogenese, Seminar- und Projektarbeiten zur Salutogenese

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 410,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

26.6., 27.6., 28.6.23, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0035669
Do. 14.09.2023
9.00 Uhr
Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit
Grundlagen erfahren, Praxis erproben
Do. 14.09.2023 (35669)
Lehrgang
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Lehrgang

Biografiearbeit eignet sich dafür, intensive und verbindende Begegnungen in vielen sozialen Feldern zu gestalten - über Erzählen und bewusstes Zuhören. Biografiearbeit unterstützt das Verständnis für Menschen anderer sozialer und kultureller Herkunft und wirkt so gesellschaftlicher Spaltung entgegen. Gesellschaftsbezogene Biografiearbeit nimmt ernst, dass sich in der Lebensgeschichte jedes Menschen Gesellschaft und allgemeine Geschichte spiegeln.

In diesem erfahrungs- und praxisorientierten Kurzlehrgang lernen Sie

• Grundlegendes zu Hintergrund und Wirkungsweisen von gesellschaftsbezogener und erzählorientierter Biografiearbeit

• biografische Erzählrunden (Erzählcafés, Gesprächskreise etc.) zu gestalten und zu moderieren

• ein kleines Biografiearbeitsprojekt in der Praxis umzusetzen und zu reflektieren

• Emotionen und Dynamiken in biografie- und erzählorientierten Settings verstehen

• Menschen kennen, die eine solche Biografiearbeit bereits praktizieren.

Im Anschluss an das Modul 1 findet der Marktplatz von 18:30 bis 20:30 im Kardinal König Haus statt.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich aktiv sind

• in Zivilgesellschaft

• in Schule, Erwachsenenbildung oder Kulturarbeit

• in Sozialer Arbeit, Senior*innenarbeit, Gemeinwesenarbeit oder Pflege

• in Beratungsberufen

Leitung

Leitung:

Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin, Psychodramaleiterin und Diversity-Trainerin,
Dr. Gert Dressel, Fortbildner, „Biografierarbeiter“, ist Mitarbeiter der Doku Lebensgeschichte und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Uni Wien) sowie des Vereins Sorgenetz. Seit knapp 30 Jahren initiiert und leitet er narrative und/oder biografische Veranstaltungen, Projekte und Initiativen in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 910,- inkl. 10% USt

inkl. Mittagessen und Pausengetränke an den Lehrgangstagen.

Anmeldung

Anmeldung:

Spezialprospekt und Anmeldeunterlagen anfordern

Dauer

Dauer:

Mittwoch, 14. September 2023, 9.00 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 17. Oktober 2023, 9.00 bis 17.30 Uhr,

Donnerstag, 23. Jänner 2023, 9.00 bis 17.30 Uhr,

Gruppencoaching nach Vereinbarung


va0034925
Mo. 18.09.2023
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 18.09.2023 (34925)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:

* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung

* Gesprächsführung

* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen

* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung

* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl

* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung

* Trauer und Trauerbegleitung

* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale

* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen

Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 545,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2024


va0034926
Mo. 25.09.2023
19.00 Uhr
„Meine Trauer wird dich finden“
Wie eine innere Beziehung zum Verstorbenen gelebt werden kann
Mo. 25.09.2023 (34926)
Vortrag
34926

Vortrag

Roland Kachler stellt an diesem Abend ein neues Verständnis der Trauer und der Trauerarbeit vor. Demnach will die Trauer und die Liebe zum Verstorbenen eine weitergehende innere Beziehung zum Verstorbenen. Die Trauerarbeit verhilft Trauernden, ihre Liebe in veränderter Form weiter zu leben. Konkrete Schritte auf diesem neuen Weg der Trauer- und Liebesarbeit werden aufgezeigt. Roland Kachler hat diesen Zugang zur Trauer aus der Begleitung von Trauernden und aus einer eigenen Verlusterfahrung heraus entwickelt und für Betroffene in seinem Buch „Meine Trauer wird dich finden“ dargestellt.

Dieser Vortrag ist auch für Betroffene und Trauerbegleiter*innen geeignet. Er greift nicht nur die schmerzliche Erfahrung der Trauer, sondern auch die intensiven Gefühle der Verbundenheit und Liebe zum Verstorbenen auf. Trauernde erhalten so über den Vortrag ganz unmittelbar für ihren eigenen Schmerz, aber auch für ihre Liebe hilfreiche Impulse.

Leitung

Leitung:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut, Psychotherapeutische Praxis, Buchautor; www.Kachler-Roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 13,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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Di. 26.09.2023
9.30 Uhr
Hypnosystemische Trauerbegleitung
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit
Di. 26.09.2023 (35184)
Seminar
35184

Seminar

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Idee des „Loslassens“ geprägt. Bei schweren Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner äußeren Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl. &

Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021 & Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten. Hypnosystemische traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen, 2021.

Leitung

Leitung:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut, Psychotherapeutische Praxis, Buchautor; www.Kachler-Roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 310,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag und Mittwoch, 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr


va0035782
Mo. 13.11.2023
9.00 Uhr
Das ist im hohen Alter doch normal!?
Aktuelle Zugänge zu Total Pain in der Palliativen Geriatrie
Mo. 13.11.2023 (35782)
Fachtagung
35782

Fachtagung

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Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr