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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

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Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an sattmann@kardinal-koenig-haus.at

a107
va0031930
Di. 04.10.2022
19.00 Uhr
Assistierter Suizid: Ethische Überlegungen und Erfahrungen aus der Schweiz
Di. 04.10.2022 (31930)
Vortrag
31930

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Mitbegründerin und Leiterin des „Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen“ der Stiftung Dialog Ethik. Sie ist Expertin für Ethik in Organisationen und in der Gesellschaft und berät zahlreiche Organisationen bei heiklen Entscheidungen. Als Dozentin ist sie im In- und Ausland tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0033508
Mi. 05.10.2022
8.00 Uhr
Assistierter Suizid
Ethische und praktische Herausforderungen im Alltag von Organisationen
Mi. 05.10.2022 (33508)
Seminar
33508

Seminar

Suizidbeihilfe in den Organisationen wirft individual-, organisational- und sozialethische Fragen auf. Auch entstehen dabei verschiedenartige ethische Dilemmasituationen. Der Kurstag gibt einen Überblick über die ethischen und praktischen Herausforderungen der Möglichkeit der Suizidbeihilfe im Alltag von unterschiedlichen Organisationen wie Heimen, Akutspitälern und Psychiatrien.

Inhalte:

Die Teilnehmenden

• setzen sich mit dem Menschenbild der Suizidbeihilfe und

• verschiedenen Modellen des Umgangs mit Suizidbeihilfe in Organisationen auseinander,

• erhalten eine kurze Einführung in die ethische Entscheidungsfindung,

• lernen vergleichend Gesetzgebung und Praxis der Suizidbeihilfe in der Schweiz kennen.

Der Kurstag wird interaktiv gestaltet. Die Teilnehmenden können eigene ethische Fragestellungen zur Suizidbeihilfe im Rahmen des Kurses thematisieren.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Sozialwesen mit direktem Patient*innenkontakt

Leitung

Leitung:

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Mitbegründerin und Leiterin des „Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen“ der Stiftung Dialog Ethik. Sie ist Expertin für Ethik in Organisationen und in der Gesellschaft und berät zahlreiche Organisationen bei heiklen Entscheidungen. Als Dozentin ist sie im In- und Ausland tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

8.00 bis 15.00 Uhr


va0031943
Mo. 10.10.2022
19.00 Uhr
Selbstbestimmt leben und sterben
Mo. 10.10.2022 (31943)
Vortrag, Hybrid
31943

Vortrag
Hybrid

Praxisnahe Informationen zu Erwachsenenschutz, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Sterbeverfügung im Überblick.

Zielgruppe

Zielgruppe:

alle Interessierten

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Jurist und Ethikberater. Autor und Verlagsinhaber, Lektor für Recht und Ethik im Gesundheitswesen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030974
Do. 13.10.2022
9.00 Uhr
Kultursensible Begleitung am Lebensende
Do. 13.10.2022 (30974)
Seminar
30974

Seminar

Der Workshop lädt Sie zu einem Perspektivwechsel ein, das für Sie Fremde in Verlustsituationen zu erforschen. Dazu nehmen wir Ihre eigene kulturelle Verankerung in den Blick und schauen, wie diese in Verlustsituationen wirksam wird. Zudem werden Sie Ihr Verständnis für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen durch Hintergrundwissen ausbauen, z. B. welche Spielregeln beim Sterben, Tod und Trauern in verschiedenen Kulturen relevant sind. Ihre mitgebrachten Fragen und Erfahrungen sind sehr willkommen!

Ziele:

  • Die eigene kulturelle, religiöse oder säkulare Verankerung sich bewusst machen, um zu erkennen, was fremd ist.
  • Transkulturelle Kompetenz durch eine neugierige Haltung und individuell passende Handlungsmöglichkeiten ausbauen.
  • Perspektivwechsel üben und anhand von Fallbeispielen weiterführende Lösungen erarbeiten.
  • Antworten für mitgebrachte Baustellen zum Thema bekommen.
  • Wissen bezüglich kultureller und religiöser Konzeptionen von Krankheit und Tod ausbauen.

Methoden:

  • lebendige, visuell anschauliche Kurzinputs der Referentin
  • moderierte zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer*innen
  • Einzelreflexionsmethoden
  • Teamarbeit unter den Teilnehmenden
  • Szenische Darstellungen von herausfordernden Situationen

Zielgruppe

Zielgruppe:

In der Palliativ- bzw. Hospizversorgung Tätige, insbesondere Koordinator*innen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Ehrenamtliche

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält im deutschsprachigem Raum Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen. Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung. Sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0035111
Do. 13.10.2022
19.00 Uhr
Philosophicum
Am Ende ... mit Geduld?
Do. 13.10.2022 (35111)
Philosophischer Abend
35111

Philosophischer Abend

Das Philosophicum ist kein Vortragsabend, sondern eröffnet einen Begegnungsraum im Dienste gemeinsamen Fragens und Erkennens. Es lebt von den Gesprächsbeiträgen der Gäste. Aus konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir uns – philosophisch moderiert – zu einem Thema vertiefen.

Am Ende ... mit Geduld?

Ist Geduld immer eine Tugend? Ungeduld immer ein Laster? Sich mit Geduld philosophisch auseinanderzusetzen, kann zu den grundlegenden Lebensfragen fragen: unsere Beziehung zu anderen, unser Gelingen und Scheitern im Streben nach Glück und Erfüllung, das Verhältnis von "Sein und Zeit" und viele anderes mehr. Hier wollen wir Spuren nachgehen, aus Erfahrungen Erkenntnisse ableiten und unsere Meinungen kritisch prüfen. Kein Vortrag - eine Gesprächseröffnung.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034268
Fr. 14.10.2022
14.00 Uhr
MERKIMA - Demenz kindgerecht vermitteln
Fr. 14.10.2022 (34268)
Seminar
34268

Seminar

Personen, die mit Kindern zum Thema Demenz und Generationenmiteinander arbeiten wollen, benötigen grundlegendes Wissen über mögliche Ursachen, Symptome und Auswirkungen häufiger Demenzerkrankungen, ein geeignetes, niederschwelliges Methodensetting und Best-Practice Beispiele als Anregung für die Umsetzung in der Praxis.

Inhalt:

Im Workshop wird vermittelt, welche Wesens- und Verhaltensänderungen bei Menschen mit Demenz auftreten können und was Kindern hilft, mit diesen umzugehen. Zudem werden wesentliche entwicklungspsychologische Voraussetzungen von Kindern im Volksschulalter erläutert, um in der Praxis altersentsprechend geeignete Angebote setzen zu können.

Die Fortbildung enthält Einheiten der Wissensvermittlung (Entwicklungspsychologie, Gehirnfunktionen, Demenz), Selbsterfahrung und Praxistipps, die gleich in der Kursgruppe ausprobiert und verinnerlicht werden.

Ziele:

Personen befähigen, Kindern das Thema Vergessen und Demenz ungezwungen und spielerisch näherzubringen, um

  • Berührungsängsten im Umgang mit Menschen mit Demenz vorzubeugen
  • Ideen für gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln
  • für Veränderungen im Alter und die Bedeutung des Generationenmiteinanders zu sensibilisieren
  • Handlungsmöglichkeiten im Umgang aufzuzeigen
  • Belastung zu erkennen und weiterverweisen zu können
  • Kinder zu ermutigen, Fragen zu stellen um das Tabuthema „Demenz“ zu brechen

Die Initiative „Merkima – Demenz Kindern erklärt“ wurde 2019 mit dem 3. Platz des Wiener Gesundheitspreises ausgezeichnet.

https://www.alzheimer-selbsthilfe.at/schulinitiative-merkima-demenz-kindern-erklaert/

Zielgruppe

Zielgruppe:

Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Freizeit- und Hortpädagog*innen, Trainer*innen, Psycholog*innen, Jugendarbeiter*innen, Demenzberater*innen, die mit Kindern von 6 bis 10 Jahren arbeiten

Leitung

Leitung:

Mag. Dina Elmani-Zanka MSc, Mal- und Gestaltungstherapeutin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, Validationsanwenderin (N. Feil), Eltern-Kind-Beratung, Initiatorin Merkima
Monika Frank MSc, Akadem. Demenzexpertin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, MAS Demenztrainerin, Mitarbeiterin bei Alzheimer Austria

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 115,- inkl. Mittagessen an den Samstagen und Pausengetränke

(Dank einer Privatspende können wir den Teilnahmebeitrag gering halten.)

Wiener*innen können diese Weiterbildung beim waff (Bildungskonto) mit 50% fördern lassen!

Anmeldung

Anmeldung:

sattmann@kardinal-koenig-haus.at

Anmeldung erforderlich!

Dauer

Dauer:

Freitag, 14. Oktober 2022 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 15.Oktober 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 4. November 2022, 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 5.November 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

Download

Download
Merkima

va0034570
Mo. 17.10.2022
9.00 Uhr
„Ich hab’ mich so allein gefühlt ..."
Einsamkeit und Trauer bei Lebensübergängen und nach Verlusterfahrungen
Mo. 17.10.2022 (34570)
Seminar
34570

Seminar

Der Tod des Partners. Ein neuer Job. Der Auszug der Kinder. Das Ende einer Beziehung. Der Umzug in eine neue Stadt. Die Pensionierung.

An jedem Übergang wartet ein Verlust, auf jeden Übergang folgt ein Trauerprozess. Nun, da es anders ist, wird es nie wieder so sein, wie es früher war. Trauer erzeugt Einsamkeit. Unzählige trauernde Menschen schildern die Isolation, die existenzielle Einsamkeit, in die sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen oder nach der Trennung von einem Partner gedrängt fühlten. Nach Lebensübergängen mögen Einsamkeit und Trauer ebenso existenziell sein, wir stoßen aber häufig auf wenig Verständnis, weil uns Veränderung zumeist nicht einfach widerfährt, sondern wir sie durch unser Handeln herbeiführen: „Du wolltest es doch so, also warum bist du jetzt traurig!?“

In dem Workshop untersuchen wir die Gemeinsamkeiten von Lebensübergängen und Verlusterfahrungen. Dabei dienen uns Trauermodelle als theoretische Basis, von der aus wir die eigene Biografie der Übergänge sowie eigene Verlust- und Trauererlebnisse beschreiben und analysieren. Dann prüfen wir die Eignung jener Modelle für die Erhellung der Zusammenhänge zwischen Trauer, Isolation und Konflikten – und suchen schließlich nach Mitteln, um diese Einsamkeit zu überwinden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Berater*innen, Begleiter*innen und alle am Thema Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Daniela Musiol, Juristin, Mediatorin, Sozialarbeiterin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin in den Bereichen Familien-, Erbschafts-, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching, Rollenentwicklung, Beteiligungsprozesse, Biografiearbeit, Tod und Trauer am Arbeitsplatz, sowie bei anderen traurigen Angelegenheiten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032330
Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.


Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031931
Mo. 24.10.2022
19.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 24.10.2022 (31931)
Vortrag
31931

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Gertrude Bogyi, Dr.phil., war langjährige psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die BOJE und Psychologin an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, arbeitet in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034751
Sa. 05.11.2022
9.00 Uhr
Damit Demenz nicht Abseits bedeutet
Ein ressourcenstärkender Workshop für Angehörige
Sa. 05.11.2022 (34751)
Seminar
34751

Seminar

Demenzen sind weit verbreitet und betreffen stetig mehr Menschen. Die Erkrankungen, die als Sammelbegriff für verschiedenste kognitive Beeinträchtigungen gelten, führen auch dazu, dass sich Betroffene wie Angehörige in eine Abseitsposition begeben. Auch in jene gestellt werden. Johanna Constantini bedient sich jener Metapher aus dem Fußball seit jeher, um Mut zu machen. Aus demselben Grund ist ihr an Demenz erkrankter Papa, der ehemalige Nationaltrainer Didi Constantini, im Jahr 2019 mit seiner Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen. Seine Tochter setzt sich als klinische Psychologin dafür ein, Angehörige in ihrem Tun zu bestärken.

Dieser Workshop steht ganz im Zeichen der Selbststärkung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erkennen eigener Ressourcen für den Alltag als Angehörige. Ergänzt wird in Form von kurzen Lesungen aus dem Buch "Abseits - aus der Sicht einer Tochter" (Seifertverlag, 2020).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interessierte, Angehörige, Familienmitglieder und Freunde von Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Leitung

Leitung:

Johanna Constantini, Selbstständige Psychologin in eigener Praxis für Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologie in Innsbruck, Tirol. Aus eigener Betroffenheit in der Familie beschäftigt sie sich mit Strategien im persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Demenzerkrankungen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

95,- inkl. Mittagessen

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0034564
Di. 08.11.2022
9.00 Uhr
Erzählen – zuhören – in Resonanz kommen
Di. 08.11.2022 (34564)
Seminar
34564

Seminar

Nicht diskutieren und analysieren, sondern einfach einander erzählen und zuhören. Erinnerungen werden wach, persönliche Geschichten und biografische Erfahrungen werden dialogisch miteinander ausgetauscht. So entsteht ein buntes Mosaik ganz verschiedener Lebensgeschichten, je nachdem, ob jemand Frau oder Mann, proletarischer oder bürgerlicher Herkunft, 1930 oder 1970, in Österreich oder anderswo geboren wurde. Plötzlich muss man sich gar nicht mehr auf eine Wahrheit einigen, weil die Faszination für die Unterschiedlichkeit überwiegt. Und man bekommt Gehör für das, was erzählt und mitgeteilt werden will. Daraus können neue Beziehungsbrücken zwischen Menschen entstehen und das, was der Soziologie Hartmut Rosa Resonanzerfahrungen nennt.

Erzählen, Zuhören und Resonanzerfahrungen brauchen aber durchaus Voraussetzungen. Herstellen können wir sie nicht, aber wir können einen Rahmen schaffen, der all das wahrscheinlicher werden lässt. Darum wird es in diesem Seminar gehen: Formate und Methode des Erzählens und Zuhörens - zum Beispiel Erzählcafés - kennenlernen und hinsichtlich möglicher Adressat*innen und Anwendungsfelder reflektieren.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Haupt- und Ehrenamtliche aus Senior*innenarbeit, Pflege, Hospiz, Gemeinwesenarbeit, Caring Communities, Erwachsenenbildung und anderen gesellschaftlichen Handlungsfeldern, wo Erzählen und Zuhören bedeutsam sein können.

Leitung

Leitung:

Dr. Gert Dressel, Fortbildner, „Biografierarbeiter“, ist Mitarbeiter der Doku Lebensgeschichte und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Uni Wien) sowie des Vereins Sorgenetz. Seit knapp 30 Jahren initiiert und leitet er narrative und/oder biografische Veranstaltungen, Projekte und Initiativen in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

160,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0033625
Sa. 12.11.2022
9.00 Uhr
Besser kommunizieren bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 12.11.2022 (33625)
Seminar
33625

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.

Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Referierende

Referierende:

Andrea Stöckl, selbständig als zertifizierte Validationslehrerin nach Feil, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr


va0034946
Sa. 12.11.2022
9.00 Uhr
Orientierung im Chaos mit Intuition und Körperwissen
Focusing als hilfreiche Methode in Selbstmanagement, Beratung, Lehre und Seelsorge
Sa. 12.11.2022 (34946)
Seminar
34946

Seminar

Unser Körper weiß mehr als wir glauben. Körperwissen kann gerade in Situationen, die wir als chaotisch oder überfordernd erleben, als innerer Kompass dienen. Zu solchen Situationen haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, vorsprachliches Gespür, einen Felt Sense. Wenn wir dieses Wissen in den „Focus“ nehmen, neugierig und absichtslos, kann es schrittweise Klarheit bringen, worum es uns „wirklich“ geht.

Im Focusing lernen Sie Wege kennen, die zu einem inneren Dialog mit dem Felt Sense führen. Bei einem Online-Intro werden die Hintergründe dieses Ansatzes vorgestellt. Im Seminar entwickeln wir Haltungen und Schritte, die hilfreich sind, um Freiraum im Chaos zu schaffen und mit dem inneren Erleben in Kontakt zu treten. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für den Transfer in den Alltag.

Am 4. November abends findet eine Online-Einführung zu Focusing allgemein statt.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

inkl. Online-Intro

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Online-Intro am 4. November 2022, 18.00 - 20.00 Uhr


va0033474
Di. 15.11.2022
9.00 Uhr
Palliativversorgung bei Suchterkrankungen
- Suchterkrankung bei palliativ Versorgten?
Di. 15.11.2022 (33474)
Seminar
33474

Seminar

Zu den häufigsten Suchterkrankungen in Österreich zählen Nikotin-, Alkohol- und Medikamentensucht. Substanzungebunde Süchte wie Kauf-, Spiel- oder Internetsucht sind ebenfalls eine große gesellschaftliche Herausforderung. Vor besondere Probleme in der Palliativversorgung stellen uns aber auch die Abhängigkeit von illegalen Substanzen, insbesondere von Opiaten.

Im Rahmen des eintägigen Workshops werden wir einen Schwerpunkt auf das Thema der Palliativversorgung bei Alkohol- und Opiatabhängigkeit legen. Kann die Palliativversorgung für Menschen mit Suchterkrankungen an ihrem Lebensende überhaupt einen Mehrwert bieten?

In einem Wechsel aus Input und Zusammenführen unserer gemeinsamen Erfahrungsschätze gehen wir diesen Fragen nach:

  • Welche Besonderheiten der Suchterkrankung und ihrer Behandlung beeinflussen unsere Therapiekonzepte?
  • Wie gehen wir mit Obdachlosigkeit, Biographien voller Abbrüchen und Neuanfängen, psychiatrischen Begleiterkrankungen, Versicherungslosigkeit etc. um?
  • Welche Strukturen der Palliativversorgung haben sich bewährt und wo gibt es noch Entwicklungspotenzial?
  • Wann sollte Palliative Care bei Menschen mit Suchterkrankungen beginnen und woran erkennen wir den richtigen Zeitpunkt?
  • Können Menschen mit hoch dosierter Opiatsubstitution noch unter Schmerzen leiden? Und falls ja – welche Optionen der Behandlung gibt es dann noch?

Schlussendlich wollen wir uns noch einem Stiefthema der Palliativversorgung zuwenden:

  • Wie erkenne ich Suchtverhalten bei Menschen mit palliativen Erkrankungen im Allgemeinen – und gibt es so etwas überhaupt?

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, Arbeitsbereiche: Hospiz Verena (CS) und niederschwellige suchtmedizinische Betreuung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0034225
Sa. 26.11.2022
9.00 Uhr
Hildegard von Bingen
Meine Seelenmelodie mit Hildegard von Bingen zum Klingen bringen
Sa. 26.11.2022 (34225)
Seminar
34225

Seminar

Hildegard von Bingen war eine Äbtissin im 11. Jahrhundert. Ihre tiefe Gottverbundenheit eröffnete ihr ein hohes Wissen über die Heilkunst der Menschheit. Die Heillehre Hildegards geht immer von „Ganzheit“ aus. Sie lädt ein zur Achtsamkeit unserer Kultur und unseren Werten. Hildegards Werke sind eine unermessliche Bereicherung für den Glauben, für die Wissenschaft, die Menschen und andere Disziplinen. Ihre Empfehlungen der Heilkunde wirken mit großer Bedeutung bis in die Gegenwart und einige davon werden wir kennenlernen und ausprobieren.

Inhalt: Grundlagen der Hildegardapotheke, Stärken der Viriditas, Discretio, Ratio und der Subtilität, Hildegard-Kuren, Was empfiehlt die Hl. Hildegard in Bezug auf Ernährung und Fasten? Leberwickel, Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele

Methode: Impulsreferat, Workshop, Selbsterfahrung durch praktische Anwendungen

Mitnehmen: Schreibzeug und bequeme Bekleidung, warme Socken, Nackenrolle, Polster (für die Knie), Handtuch, Badetuch, Gästehandtuch oder Waschlappen, Thermophor

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), Seminarleiterin und Trainerin in der Erwachsenenbildung für Palliative Care, Kommunikation und HvB, Systemischer Coach, Fastenbegleiterin nach Hildegard von Bingen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031937
Di. 29.11.2022
19.00 Uhr
Das Bauchgefühl ist der Rede wert
Reflektierte Intuition als Kompetenz
Di. 29.11.2022 (31937)
Vortrag
31937

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.in med. univ. Julijana Verebes, Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin, Zusatzausbildung Psychosomatik, Ethikkomiteemitglied, Beauftragte für die studentische Lehre an der Med. Uni Graz, ärztliche Leitung der IBPC in Graz, seit 24 Jahren in der spezialisierten Palliative Care im Universitätsklinikum Graz tätig

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034459
Mo. 05.12.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 05.12.2022 (34459)
Seminar
34459

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwerkranken und sterbenden Menschen sind. In diesen oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.

In diesem ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperliche Ressourcen und Potentiale von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt: Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

5. und 6.12.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0034739
Fr. 09.12.2022
9.00 Uhr
Letzte-Hilfe-Kurs
An der Seite der Toten
Fr. 09.12.2022 (34739)
Seminar
34739

Seminar

Wiederholungstermin

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.

Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.

Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.

Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.

Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:

- Die totgeschwiegenen Toten

- Wem gehört der Leichnam?

- Das (un)heimliche Leben der Leiche

- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot

- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf

- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur

- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen

- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit

- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse

- Vertrauen in die Intuition

- Die Bedeutung des Humors

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0034857
Fr. 09.12.2022
17.00 Uhr
Versöhnt ins neue Jahr
Verzeihen und Vergeben als Weg zu innerem Frieden
Fr. 09.12.2022 (34857)
Seminar
34857

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.


Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter im Hospiz am Rennweg der Caritas Socialis, Supervisor, Fachautor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr


va0035506
Do. 12.01.2023
18.00 Uhr
Zu jung fürs Thema Sterben?
Junge Menschen für Hospizkultur in Gesellschaft interessieren, stärken, beteiligen
Do. 12.01.2023 (35506)
Diskussionsabend
35506

Diskussionsabend

Warum gibt es eigentlich so wenige junge Menschen unter 30 Jahren, die in der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleitung tätig sind? Angesichts dieser Frage eröffnete der Malteser Hilfsdienst e. V. mit dem Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung” einen deutschlandweiten Experimentierraum mit zwölf Projektstandorten, um junge Menschen für Hospizarbeit zu interessieren und sie mit ihnen zu gestalten. Die Ergebnisse inspirieren!

Klaus Wegleitner und Patrick Schuchter, die das Projekt wissenschaftlich begleitet haben, stellen das dazu erschienene Buch vor, berichten in ihrem Impulsreferat von den „Laboren junger Hospizarbeit“, stellen Thesen zur Zukunft von Hospizarbeit in der Gesellschaft zur Diskussion und kommen mit Karin Weiler und Tanja Raunig als Resonanzgeberinnen ins Gespräch. Anschließend ist viel Zeit für einen moderierten Austausch aller anwesenden Personen.

Das Buch und der Diskussionsabend erzählen von den konkreten Erfahrungen von jungen Menschen in Begleitungen, zu den vielfältigen Aktivitäten, Hospizarbeit in lokalen Communities vernetzt zu gestalten und junge Menschen zu Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu bringen. Die Labore junger Hospizarbeit lassen existenziell tief blicken und machen die gesellschaftspolitische Bedeutung hospizlicher Haltung und Erfahrungen deutlich. Leitungspersonen und Expert*innen reflektieren, welche Chancen für eine sorgende Gesellschaft in der Transformation des Ehrenamtes in Organisationen des Sozialbereiches insgesamt liegen.

Ein Thema für alle, die Hospizarbeit und Hospizbewegung sowie die Entwicklung von Ehrenamtlichkeit mit jungen Menschen konkret gestalten möchten. Für Verantwortliche in Einrichtungen und Sorge-Netzwerken und solche, die es werden wollen, jeglichen Alters; für alle die sich mit Fragen nach dem guten Leben, dem Tod, dem Sterben und dem Trauern in unserer Gesellschaft auseinandersetzen wollen.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Tanja Raunig, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der CS Caritas Socialis
Dr. Klaus Wegleitner, Stv. Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung, Universität Graz und Obmann des Verein Sorgenetz, Wien
Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr


va0034833
Fr. 27.01.2023
9.00 Uhr
Lonely Followers
Jugend und Einsamkeit
Fr. 27.01.2023 (34833)
Seminar
34833

Seminar

Einsam obwohl gemeinsam: Im Alltag sehen wir Kinder und Jugendliche oft mit dem allgegenwärtigen Handy in der Hand zusammensitzen – jede*r für sich und trotzdem kommunizieren sie, sind online verbunden. Ab und zu teilen sie die Headphones und tauschen sich in echt über das aus, was sie in der virtuellen Welt beschäftigt.

Jugendliche leben im Übergang und darin verdichtet sich das innere Chaos im Suchen nach dem richtigen Anker, Vorbild und Weg. Die angestrebte Veränderung im ständigen Vergleichen des eigenen Seins und Lebens zwischen Wunsch und Wirklichkeit führt oft in eine Krise. Es sind Entwicklungs- oder Identitätskrisen, die manchmal mit anderen Belastungen des schulischen oder familiären Lebens kumulieren und – nicht zuletzt verstärkt durch die Bedingungen der Pandemie - zu psychischen Problemen von sozialem Rückzug über Depressionen und Essstörungen bis zu Suizidgedanken führen. Oft fühlen sie sich alleingelassen mit den vielen offenen Fragen in der Selbstfindung: nach dem Selbstwert, der Attraktivität, der Akzeptanz durch andere, der eigenen Identität und sexuellen Orientierung, dem sicheren Können und den eigentlichen Interessen…

Das Seminar will nicht nur die Risikofaktoren des Heranwachsens in den Blick nehmen, sondern Ressourcen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche durch schwierige Phasen begleitet werden können. Es sollen gesellschaftliche Bedingungen wie die zunehmende Zukunftsangst und Perspektivenlosigkeit genauso wie praktische Interventionen zur Stabilisierung und hilfreichen Unterstützung thematisiert werden. Auch die schöpferische Kraft, die aus dem Alleinsein und der Konzentration auf das Innere entstehen kann, darf der Not des Alleingelassen-Werdens und der Leere der Einsamkeit gegenübergestellt werden. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Ver-Bindung wird als Grundimpuls für gelingende Beziehungen verstanden, die in einer sicheren und zugewandten Umgebung gestärkt und erfahren werden können.

Wie Erwachsene in ihren unterschiedlichen Rollen als Eltern, Pädagog*innen oder professionelle Helfer*innen als verlässliche, Vertrauen und Mut gebende Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche wirken können, wird durch Inputs der Referierenden und im Erfahrungsaustausch praxisorientiert entwickelt. Die Prävention gegen jugendliche Einsamkeit und ihre Folgen steht dabei im Mittelpunkt.

Leitung

Leitung:

Mag. Hedwig Wölfl, Gesundheitspsychologin, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin (Analytische Psychologie). Leiterin der Kinderschutzorganisation "die möwe", Erfahrungen als Krankenhauspsychologin, Referentin zu Themen wie Kinderschutz und Kinderrechte, psychische Belastungen im Jugendalter und psychosoziale Interventionsformen
Dipl.Soz.Päd. (FH) Thomas Schön, Psychotherapeut (Integrative Gestalttherapie), Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor. Lehrtätigkeit an einem österreichischen Ausbildungsinstitut für Gestalttherapie, diverse Veröffentlichungen zu Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031941
Mo. 30.01.2023
19.00 Uhr
Empathie lebendig halten
zwischen Ohnmacht und Berufung im Gesundheitswesen
Mo. 30.01.2023 (31941)
Vortrag
31941

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034357
Di. 31.01.2023
9.00 Uhr
„Hätten Sie einen Moment Zeit?“
Angebot für Menschen in Heilberufen und alle Interessierten
Di. 31.01.2023 (34357)
Seminar
34357

Seminar

Mein Handy klingelt, jemand spricht mich von der Seite an, ein Stock tiefer warten Patient*innen schon viel zu lange auf mich, meine Leitung möchte mich dringend sprechen und hinter dieser nächsten Tür wartet ein schweres Gespräch auf mich. Ich atme tief durch und drücke die Klinke. Wie kann ich es nur schaffen, genau jetzt Präsenz und ein geduldiges, empfindsames Herz zu bewahren?

Die letzten Jahre der Pandemie haben uns viel abverlangt. Schon zuvor waren die Verfehlungen eines erlösgesteuerten Systems nur allzu offensichtlich. Nun wirkt die Kluft zwischen unserer Arbeitswirklichkeit und unserem eigenen Anspruch noch deutlicher.

Wie können wir in unseren wunderbaren Berufungen bleiben und wirken und gleichzeitig keinen eigenen Schaden nehmen?

Ziele:

Einen geschützten Raum zu schaffen, in dem unsere täglichen Erfahrungen ausgetauscht werden können. Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen und der Diskussion über das, was uns in unseren Arbeitsfeldern nährt und hält, einen Entwurf anzubieten, der es erlaubt, den steigenden Anforderungen an uns mit einem kontemplativen, freudigen Herzen begegnen zu können.

Mögliche Inhalte:

Vortrag, Atemübungen, Austausch in Kleingruppen.

Diskussion über unsere Intention, unsere Ausrichtung: Woran leiden wir? Was kann uns stärken? Was schadet uns?

Zielgruppe

Zielgruppe:

Menschen in Pflegeberufen und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Dr.med. Dr. phil. Friederike Boissevain, MAS Palliative Care, Internistin und Hämato-Onkologin, Palliativmedizinerin. Oberärztin für Innere Medizin, Krebserkrankungen und Palliativmedizin am Städtischen Krankenhaus in Kiel, klinische Ethikberaterin, Geschäftsführerin des „Hospiz im Wohld“ in Gettorf, Schleswig-Holstein, Zen-Lehrerin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031946
Mo. 13.02.2023
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 13.02.2023 (31946)
Lehrgang
31946

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:

* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung

* Gesprächsführung

* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen

* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung

* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl

* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung

* Trauer und Trauerbegleitung

* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale

* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen

Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Caritas Socialis und Kursleiterin am Kardinal König Haus

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 545,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Juni 2023

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Lehrgangsfolder Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

va0034639
Mo. 20.02.2023
9.00 Uhr
Gut betreut und doch allein?
Einsamkeit im hohen Alter verstehen und begleiten
Mo. 20.02.2023 (34639)
Seminar
34639

Seminar

Im hohen Alter gibt es viele Auslöser für Einsamkeit. Einer davon kann der Wechsel des Wohnorts oder der Betreuungssituation sein.

Pflege und Betreuung können viele Impulse und Angebote setzen, um Einsamkeit zu vermeiden oder zu lindern. Manchmal gilt es vielleicht auch einfach, sie empathisch mitzutragen.

An diesem Tag blicken wir auf vielfältige Formen von Einsamkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Altenarbeit und Seelsorge. Wir erkunden im praxisorientierten Austausch, wie Einsamkeit erkennbar ist, wie sie besprechbar wird, welche Interventionen möglich sind und wo deren Grenzen liegen. Wir blicken hinter unsere Bilder von einsamen alten Menschen und suchen nach Ressourcen, die es zu stärken gilt, nach biografischen Anknüpfungspunkten und nach neuen Ideen und Zugängen für von Alterseinsamkeit Betroffene.

Leitung

Leitung:

Mag.a Theresa Stampler, Leiterin des Bereichs Seelsorge und Spiritualität bei der Caritas der Erzdiözese Wien. Theologin, Kunsthistorikerin, Freiwilligenkoordinatorin.
Ajoki Kalo DGKP, Palliativ-Ausbildung, Praxis in den Feldern Hospiz und Wohnungslosigkeit.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032811
Fr. 24.02.2023
15.00 Uhr
Ehrenamtliche Hospiz- und Palliativbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Aufbaukurs
Fr. 24.02.2023 (32811)
Lehrgang
32811

Lehrgang

Die Hospizbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfordert zusätzliche Kompetenzen, welche u. a. das Wissen über die betroffenen Krankheitsgruppen, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien und damit verbunden das Verständnis von Krankheit, Sterben und Tod, sowie ein Verständnis für das System Familie und deren psychosoziales Umfeld beinhalten. Diese Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die den Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung bereits absolviert haben und ehrenamtlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien in Zeiten schwerer Krankheit, des Sterbens und der Trauer begleiten wollen.

Referierende

Referierende:

Erna Gadinger, Physiotherapeutin
Ricarda Glatz MSc, MA, Musiktherapeutin
Renate Hlauschek MMSc, Geschäftsführende Vorsitzende von MOKI, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege)
Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Mag. Elisabeth Steiner, Koordinatorin Ehrenamt, MOMO
Dr. Regina Rath-Wacenovksy, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, MOMO und Kinder- & Jugendarztpraxis im Leuchtturm, 1220 Wien
Henriette Wais, Klinische Sozialarbeit, Palliativkonsiliardienst, Landesklinikum Baden-Mödling
Mag.a Uschi Weinhäupl, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Mag. Antonia Mittelbach, Klinische- und Gesundheitspsychologin, MOMO
Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Palliative Care in der Pädiatrie, Leitung MOMO
Karin Winge, Ergotherapeutin

Leitung

Leitung:

Mag. Martina Schürz, Trauerbegleiterin, Kontaktstelle Trauer der Caritas der Erzdiözese Wien, Psychotherapeutin i.A.u.S.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 475,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 24.2., 15.00 bis Samstag, 25.2., 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

24., 25.3.2023 und 14., 15.4.2023

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Lehrgangsfolder Palliativbegleitung bei Kindern

va0034706
Mo. 27.02.2023
9.00 Uhr
ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer
Mo. 27.02.2023 (34706)
Seminar
34706

Seminar

Die Herkunft des Begriffs Methode geht zurück auf das Griechische me´thodos, was so viel heißt wie "Weg zu etwas hin". Die Methode ist demnach die Art und Weise, wie ein begleitender, beratender Mensch etwas tut, um das mit dem*der Patient*in, Zugehörigen und/oder Trauernden definierte gemeinsame Ziel zu erreichen.

Auch wenn die Haltung der Zuwendung, des Interesses, des Respekts und der Ermutigung als Hauptwirkfaktor zwischenmenschlicher Sterbe- und Trauerbegleitung genannt werden will, ist der Einsatz anderer Methoden – ergänzend zum Zuhören – wünschenswert und sinnhaft. Die Fähigkeit, sich selbst (wieder) bewusst wahrzunehmen, die veränderte Realität zu erkennen, den anflutenden Impulsen von innen oder außen nicht (länger) ausgeliefert zu sein, bedarf der Übung, die – wenn sie erfahrungsbasiert ist – eine deutliche Auswirkung hat. Das Üben trägt auf dem Boden von Wahrnehmen und Erkennen, von Annehmen und gestaltendem Erproben dazu bei, dass der individuelle Mensch (wieder) eigene Steuerungsfähigkeit entwickelt und sich dadurch als selbstwirksam erfährt.


In diesem Seminar werden zahlreiche Methoden vorgestellt und etliche auf ihre Wirkung überprüft.

Leitung

Leitung:

Monika Müller M.A., Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr.in Sylvia Brathuhn, Psychoonkologische Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Krebskranke und ihre Angehörige, Trauerbegleiterin, Trainerin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 440,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Fachbuch "ÜbungsRaum Krise - Leid - Trauer"

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 27.2.2023 und Dienstag 28.2.2023, jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch, 1.3.2023, 9:00 - 16:00


va0035116
Fr. 10.03.2023
15.30 Uhr
Trauer begleiten 2023
Aufbaukurs
Fr. 10.03.2023 (35116)
Lehrgang
35116

Lehrgang

Zielgruppe

Zielgruppe:

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum*zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter*innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.

Inhalte:

- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;

- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;

- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;

- Möglichkeiten der Gesprächsführung;

- "Haltung";

- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;

- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.

Zielgruppe:

- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs" absolviert haben;

- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Ärzt*innen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger*innen.

Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 680,- inkl. Mittagessen an den Samstagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

1. Modul: Freitag, 10.3.2023 bis Samstag, 11.3.2023, alle Module jeweils Freitag 15:30 bis 20:00, Samstag 9:00 bis 18:00

Weitere Termine

Weitere Termine:

31.3., 1.4. ; 28., 29.4.; 26., 27.5.; 16., 17.6

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Lehrgangsfolder Trauer begleiten

va0034842
Do. 30.03.2023
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 30.03.2023 (34842)
Seminar
34842

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.

Seminarinhalte:

• Das Trauma der Seele

• Das Einmaleins der Notfallpsychologie

• Die perimortale Trauerbegleitung

• Trösten ist oft Vertrösten

• Die Kraft der Sprachlosigkeit

• Normalisieren und Stabilisieren

• Der Halt im Schuldgefühl

• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0030100
Do. 04.05.2023
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2023/24
Einführungstag
Do. 04.05.2023 (30100)
Lehrgang
30100

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?

Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.

Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Leitung Bildungsbereich „Hospiz, Palliative Care, Demenz“ am Kardinal-König-Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz
Ingrid Marth, DGKP mit Zusatzausbildung Palliative Care, pflegerische Leitung Mobiles Palliativteam Caritas Socialis, Dipl. Erwachsenenbildnerin, B.A. Buddhistische Philosophie
Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, Arbeitsbereiche: Hospiz Verena (CS) und niederschwellige suchtmedizinische Betreuung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 195,- Anmeldegebühr

€ 1.395,- Lehrgangsgebühr pro Semester

€ 295,- Lehrgangspauschale

nach UStBLV v. 28.8.2018 gem. § 6 UStG umsatzsteuerbefreit

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

17 Lehrgangstage verteilt auf fünf Module von September 2023 bis Juni 2024


va0034972
Fr. 02.06.2023
14.00 Uhr
Liebe frei von Mitgefühl
Ein Seminar für Menschen, die Andere auf ihrem Weg begleiten und auch sich selbst neu erleben wollen
Fr. 02.06.2023 (34972)
Seminar
34972

Seminar

Liebe frei von Mitgefühl ist eine Liebe, die bereit ist, uns selbst und alles, was uns umgibt, in seiner grundsätzlichen Göttlichkeit anzuerkennen. Diese Liebe macht uns größer, strahlender und erwachsener unserem Schicksal gegenüber. Was immer uns widerfährt, es ist stimmig auf dem Weg, den wir gewählt haben. Wir erfahren, dass wir die Kraft haben, es zu bewältigen, wenn wir uns auf unseren göttlichen Wesensgrund beziehen.

Diese Art der Liebe ist zuerst einmal fremd, wir sind in unserem Kulturkreis auf Mitgefühl konditioniert. Es erscheint uns herzlos, ohne Mitgefühl auf Leid zu blicken. Aber nur so können wir den Anderen und seinen Weg bis in die letzte Konsequenz respektieren und gleichzeitig frei geben. Auch unser eigenes Schicksal bekommt durch diese Haltung eine neue Gestalt, in der wir nicht mehr verloren gehen sondern auf Augenhöhe mit unserem Leben kommunizieren und handeln.

In der Begleitung von Menschen und ihren Schicksalen haben wir gelernt, uns emotional abzugrenzen und dennoch reagiert der Körper als Antenne. Wenn uns zu viel belastete Information erreicht, werden wir krank.

Wasser ist ein bekannter Informationsträger, wir bestehen zu 70% aus Flüssigkeit. Unser Blut scheint das Ausmaß unserer Überlastung zu spiegeln. Aber es scheint darüber hinaus auch ein Medium unseres verborgenen Wissens zu sein. Daher wird es als aufgestellte Position in diesem Seminar eine wichtige Rolle einnehmen. Unser Mitgefühl macht uns anfällig für das Leid Anderer, die Liebe frei von Mitgefühl könnte wirksamen Schutz bedeuten, an unserem Blut können wir erkennen, wo wir stehen.

Das Ziel dieses Seminars ist es, herauszufinden, in welchem Ausmaß wir uns involvieren lassen und wie offen wir sind für den Weg in die Liebe frei von Mitgefühl. Und - was hat unser Körper, repräsentiert durch das Blut, zu der jeweiligen Situation zu sagen?

Es könnte ein neuer Zugang zu uns selbst und zu unserer Arbeit mit Menschen entstehen. Ein neuer Weg, auf dem wir selbst gesunden. Die Menschen, die zu uns kommen, werden wir, genauso wie uns selbst, in tiefem Respekt vor ihrer Göttlichkeit in Freiheit und Leichtigkeit begleiten.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen, die daran interessiert sind, einen neuen Zugang zu sich selbst und zu ihrer Arbeit mit Klient*innen zu erfahren und zu lernen.

Leitung

Leitung:

Christl Lieben, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach in freier Praxis, Seminartätigkeit in Österreich, Deutschland und Amerika

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 385,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Freitag 2.6. von 14.00 bis 19.00 Uhr

Samstag 3.6. von 10.00 bis 19.00 Uhr

Sonntag 4.6. von 10.00 bis 14.00 Uhr


va0034926
Mo. 25.09.2023
19.00 Uhr
„Meine Trauer wird dich finden“
Wie eine innere Beziehung zum Verstorbenen gelebt werden kann
Mo. 25.09.2023 (34926)
Vortrag
34926

Vortrag

Roland Kachler stellt an diesem Abend ein neues Verständnis der Trauer und der Trauerarbeit vor. Demnach will die Trauer und die Liebe zum Verstorbenen eine weitergehende innere Beziehung zum Verstorbenen. Die Trauerarbeit verhilft Trauernden, ihre Liebe in veränderter Form weiter zu leben. Konkrete Schritte auf diesem neuen Weg der Trauer- und Liebesarbeit werden aufgezeigt. Roland Kachler hat diesen Zugang zur Trauer aus der Begleitung von Trauernden und aus einer eigenen Verlusterfahrung heraus entwickelt und für Betroffene in seinem Buch „Meine Trauer wird dich finden“ dargestellt.

Dieser Vortrag ist auch für Betroffene und Trauerbegleiter*innen geeignet. Er greift nicht nur die schmerzliche Erfahrung der Trauer, sondern auch die intensiven Gefühle der Verbundenheit und Liebe zum Verstorbenen auf. Trauernde erhalten so über den Vortrag ganz unmittelbar für ihren eigenen Schmerz, aber auch für ihre Liebe hilfreiche Impulse.

Leitung

Leitung:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut, Psychotherapeutische Praxis, Buchautor; www.Kachler-Roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0035184
Di. 26.09.2023
9.30 Uhr
Hypnosystemische Trauerbegleitung
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit
Di. 26.09.2023 (35184)
Seminar
35184

Seminar

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Idee des „Loslassens“ geprägt. Bei schweren Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner äußeren Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl. &

Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021 & Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten. Hypnosystemische traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen, 2021.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 310,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag und Mittwoch, 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr