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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2021/22

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va0033303
Mo. 20.06.2022
9.00 Uhr
Sich dem Leben stellen
Zumutungen in der Begegnung mit leidenden Menschen
Mo. 20.06.2022 (33303)
Sommerakademie
33303

Sommerakademie

Sommerakademie 2022
Vorstellungen von gelingendem Leben angesichts von existenziellen Grenzerfahrungen fordern die unmittelbar Betroffenen, ihre An-/Zugehörigen und professionell oder ehrenamtlich Helfende je aufs Neue heraus. Die begleitende Sorge steht dabei in der Spannung von Verstehen und Fremdheit und findet sich oftmals in schwierigen Entscheidungssituationen wieder. In engem Praxisbezug und anhand eigener Erfahrungen werden die Zumutungen des Lebens thematisiert und reflektiert.

Inhalte:
• Leiden und Gelingen – Nachdenken über ein gutes Leben
• Helfen oder Nicht-Helfen?
• Selbstbestimmung und Selbstfürsorge
• Qualität des professionellen Handelns
• Sorgende Begleitung als Grundhaltung
• Lebensbegrenzung und Sinnfrage
• Umgang mit Suizidwünschen
• Entscheidungsprozesse verantwortlich gestalten
• Alltagsethik in Organisationen

Zielgruppe

Zielgruppe:

Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Seelsorger*innen, freiwillig Engagierte sowie alle am Thema Interessierte

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Karl Heinz Ladenhauf, Ass.-Prof. i.R., Pastoralpsychologe, Psychotherapeut, langjährige Erfahrung in der Ethik-Arbeit im Hospiz- und Palliativbereich
Mag. Dr. Hans-Walter Ruckenbauer, Ass.-Prof. im Bereich Praktische Philosophie, Lehr-, Fortbildungs- und Supervisionstätigkeit im Bereich Klinischer Ethik

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 390,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

20.6., 21.6., 22.6.22, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr


va0032698
Mo. 19.09.2022
8.00 Uhr
Salutogenese & die Selbstpflege mit der Kraft der Natur
Was hält mich gesund und wie stärke ich mein ganzheitliches Wohlbefinden?
Mo. 19.09.2022 (32698)
Seminar
32698

Seminar

Das Wort „Salutogenese“ setzt sich aus dem Lateinischen „salus“ – Gesundheit und dem griechischen „genesis“ – Entstehung zusammen. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Entstehung von Gesundheit richten, bahnen wir im Gehirn ganz andere Verschaltungen als mit der Frage nach der Ursache von Krankheiten – der pathogenetischen Frage. Damit nähren wir die Ausrichtung auf erstrebenswerte Gesundheitsziele und Gesundheitspflege um die innewohnenden Ressourcen zu stärken.
Salutogenese kann die Steigerung des Wohlbefindens, der Lebensfreude und der Kreativität im Menschen anregen – in allen Lebenslagen, besonders aber auch bei Krisen.
Sehen wir das Wasserglas halb leer oder halb voll? Mit der inneren Haltung und in Dankbarkeit die gesunden Anteile meines Befindens zu erkennen, stärken wir auch ganz unspektakulär unser Immunsystem.
Für den Begründer der Salutogenese Aaron Antonovsky existiert nicht ein Zustand von „entweder Gesundheit oder Krankheit“, sondern ein Kontinuum von sowohl als auch. Dies bewirkt ein Kohärenzgefühl (sense of coherence) – das Gefühl der Stimmigkeit. Das Wesentliche dabei ist, wohin ich meinen Fokus lenke, denn dahin fließt auch meine Kraft und Selbstwirksamkeit.

Ziel des Seminares ist die gesundheitsfördernden Aspekte des Lebens wiederzuentdecken, zu fördern und einen nachhaltigen Perspektivenwechsel im Alltag zu gewinnen. Nach einem theoretischen Input sind Sie eingeladen drei wohlfühlende Anwendungen zu genießen mit Wasser, Wickel und Kompressen. Die Natur bietet uns dazu genügend Möglichkeiten mit Pflanzen und deren Anwendungen. Darüber hinaus gibt es auch Raum für Innehalten, Kraftschöpfen, Humor und das Erspüren der Wichtigkeit von Gedanken und Worten.

Mitzubringen:
1 Decke, 1 Badetuch, 1Handtuch, 2kleine Gästehandtücher oder Waschlappen, 1 Wärmeflasche, 1 Kopfkissen und eine Knierolle. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung.

Zielgruppe

Zielgruppe:

alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), DGKS, Seminarleiterin und Trainerin in der Erwachsenenbildung für Palliative Care, Kommunikation, und HvB, Systemischer Coach, Fastenbegleiterin nach Hildegard von Bingen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

8.00 bis 17.00 Uhr


va0031926
Mo. 19.09.2022
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 19.09.2022 (31926)
Lehrgang
31926

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 530,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2023


va0033754
Mo. 26.09.2022
9.00 Uhr
Angehörige: Störfall oder/und Brücke?
Umgang mit schwierigen Situationen mit Angehörigen
Mo. 26.09.2022 (33754)
Seminar
33754

Seminar

Spannungen im Umgang mit Angehörigen gehören zu den immer wieder auftretenden Erfahrungen in der professionellen Begleitung und Betreuung von Hospiz- und Palliative-Care-Patient/innen. Wie eine störende Wand treten sie oftmals dazwischen und belasten alle Beteiligten.
Durch einen erweiterten Blick auf den Kontext solcher Momente der Spannung und der damit verbundenen Konfliktsituationen kann es aber auch gelingen, ihre Möglichkeiten und Chancen für einen gelingenden Kommunikationsprozess mit Angehörigen zu erfassen.

Inhalte:
- der Unterschied zwischen "schwierigen Angehörigen" und "schwierigen Situationen"
- das "Schwierige" an schwierigen Situationen für mich
- ein systemischer Blick auf die Kontexte
- Möglichkeiten und Chancen, die sich zeigen
- methodische Anregungen für eine gelingende Kommunikation
Arbeitsweise:
- Fallbeispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen
- Inputs zur systemischen Sicht und Methoden der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung
- systemische Strukturaufstellung
- Übungssequenzen in Kleingruppen und Plenum

Leitung

Leitung:

Mag. Roland Hutyra, Studium der Theologie, Sozial-und Politikwissenschaften, graduierter OE-Berater im ÖAGG, NPO-Controllerdiplom am ÖCI (Wirtschaftsuniversität Wien), Ausbildung in systemischer Strukturaufstellung am Syst-Institut München; Unternehmensberatung, Projektmanagementberatung, Strategieentwicklung und Implementierung, Team- und Organisationsentwicklung, systemische Strukturaufstellung, Führungskräftecoaching

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032330
Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.
Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Referierende

Referierende:

Dr. Martin Prein, Thanatologe,Psychologe, ehem. Bestatter, www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inklusive Mittagessen und Getränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr