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Hospiz, Palliative Care und Demenz

a106

Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

a107
va0033624
Do. 01.09.2022
9.00 Uhr
Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Multiplikatorenausbildung
Do. 01.09.2022 (33624)
Seminar
33624

Seminar

Das demenz balance-Modell richtet sich an Vortragende und Lehrende, an Pflegedienstleiter*innen und Heimleitungen, die sich im Rahmen der Fortbildungs- und Bildungsarbeit mit dem Thema Demenz befassen. Es bietet die Möglichkeit, durch Selbsterfahrung einen Einblick in die Innenwelt von Menschen mit Demenz zu erhalten. Das Ziel der Arbeit mit dem demenz balance-Modell ist es, die Empathiefähigkeit und Feinfühligkeit für die Situation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu erhöhen.

Detaillierte Infos zur Multiplikatorenschulung hier: https://perspektive-demenz.de/multiplikatoren-ausbildung-demenz-balance/

Leitung

Leitung:

Barbara Klee-Reiter, https://perspektive-demenz.de

Anmeldung

Anmeldung:

https://perspektive-demenz.de/multiplikatoren-ausbildung-demenz-balance/

Dauer

Dauer:

Donnerstag, 1.9., 9.00 Uhr bis Freitag, 2.9., 17.00 Uhr


va0034680
Fr. 09.09.2022
9.30 Uhr
Care und Gerechtigkeit -
Getrennte Pole oder zwei Pfeiler einer Brücke?
Fr. 09.09.2022 (34680)
Symposium
34680

Symposium

Care, die Sorge, steht im Zentrum des Lebens, aber vielfach noch am Rande der Gesellschaft. Die Corona-Krise erinnert uns: Wir sind und bleiben aufeinander angewiesen. Es ist daher Zeit, die Sorge in die Mitte der Gesellschaft zu rücken und von einem Recht auf Sorge, auf Care auszugehen, für Empfangende und Gebende.

Es gibt viel zu diskutieren: Wer leistet Sorge, wie gerecht ist sie verteilt und finanziert, welche Verschiebungen in ihrer Organisation sind zu erkennen – und wie wirkt sich all das auf die Praxis der Sorge aus? Wie sehr wird Sorge zu einer Ware, wie sehr wird sie wieder ins Private

gedrängt? Wie formieren sich heute tragfähige Netze in Gemeinschaften, wie sorgen Menschen füreinander und erleben dabei, dass sie sowohl Sinn stiften als auch Sinn erfahren? Was wäre, wenn Care und Gerechtigkeit als einander bedingende gesellschaftliche Erfordernisse

sich miteinander verbinden würden: Wer könnte auf der entstehenden Brücke Platz finden? Wie anders wäre das Leben der Sorgenden, aber auch das der Umsorgten?

Keynotes:

Cornelia Coenen-Marx: Neue Verantwortungsgemeinschaften: Sorgenetze zwischen Eigenverantwortung und Dienstleistung

Brigitte Aulenbacher: Die große Transformation des Sorgens

Erich Lehner: Was braucht die Gesellschaft von morgen, damit auch die Männer sorgen?

Diskussion:

Sorge als kollektive Angelegenheit: zwischen Inklusionspotenzial und Gefahr der Retraditionalisierung

Am Podium: Eva Fleischer, Ulla Kriebernegg, Monika Wild

In Kooperation mit

In Kooperation mit:

Verein Sorgenetz und MIGROS Kulturprozent

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

max. € 125,- (Es wurden Förderungen beantragt. Wenn diese genehmigt werden, resultiert daraus eine Reduktion des Teilnahmebeitrags. Alle Angemeldeten werden so schnell wie möglich über den endgültigen Beitrag verständigt.)

Anmeldung

Anmeldung:

Verein Sorgenetz, Ilona Wenger: wenger@sorgenetz.at

Dauer

Dauer:

9.30 bis 17.00 Uhr

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PROGRAMM Symposium Care und Gerechtigkeit

va0034920
Do. 15.09.2022
9.00 Uhr
Demenzberatung und -begleitung bei früh auftretender Demenz
Vernetzungstag für Demenzberater*innen und Mitwirkende an demenzfreundlichen Orten und Organisationen
Do. 15.09.2022 (34920)
Tagung, Online
34920

Tagung
Online

Kognitive Beeinträchtigungen / Demenzformen, die bereits vor dem 65. Lebensjahr auftreten, haben nicht nur medizinisch, sondern psychosozial ganz besondere Herausforderungen. Die Menschen sind noch beruflich aktiv (und auf dieses Einkommen angewiesen), sie haben vielleicht noch jüngere Kinder und ein Umfeld, das „Demenz“ nur dem höheren Alter zuschreibt und auf Teilhabe wenig vorbereitet ist. Wir stellen uns an diesem Vernetzungstag die Frage, wie es gelingen kann, Menschen in Beratungssettings gut zu begleiten und welche konkreten Entlastungsangebote wir ihnen und ihren An-/Zugehörigen überhaupt nennen können. Als Ergebnis möchten wir ein Positionspapier mit den Herausforderungen, Angeboten und Lücken formulieren.

Zielgruppe

Zielgruppe:

alle, die in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Demenz und

ihren An- und Zugehörigen tätig sind oder diese planen und verantworten (in der

Verwaltung oder bei Trägern).

Referierende

Referierende:

Jurn Verschraegen
Angela Pototschnigg, Mitglied der European Working Group von Alzheimer Europe und Selbstvertreterin
Johanna Püringer, Alzheimer Austria
Mag. Gertrud Devich

Moderation

Leitung:

Ulrike Schröer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

40,- Teilnahmebeitrag

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Einladung

va0032698
Mo. 19.09.2022
9.00 Uhr
Salutogenese & die Selbstpflege mit der Kraft der Natur
Was hält mich gesund und wie stärke ich mein ganzheitliches Wohlbefinden?
Mo. 19.09.2022 (32698)
Seminar
32698

Seminar

Das Wort „Salutogenese“ setzt sich aus dem Lateinischen „salus“ – Gesundheit und dem griechischen „genesis“ – Entstehung zusammen. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Entstehung von Gesundheit richten, bahnen wir im Gehirn ganz andere Verschaltungen als mit der Frage nach der Ursache von Krankheiten – der pathogenetischen Frage. Damit nähren wir die Ausrichtung auf erstrebenswerte Gesundheitsziele und Gesundheitspflege um die innewohnenden Ressourcen zu stärken.
Salutogenese kann die Steigerung des Wohlbefindens, der Lebensfreude und der Kreativität im Menschen anregen – in allen Lebenslagen, besonders aber auch bei Krisen.
Sehen wir das Wasserglas halb leer oder halb voll? Mit der inneren Haltung und in Dankbarkeit die gesunden Anteile meines Befindens zu erkennen, stärken wir auch ganz unspektakulär unser Immunsystem.
Für den Begründer der Salutogenese Aaron Antonovsky existiert nicht ein Zustand von „entweder Gesundheit oder Krankheit“, sondern ein Kontinuum von sowohl als auch. Dies bewirkt ein Kohärenzgefühl (sense of coherence) – das Gefühl der Stimmigkeit. Das Wesentliche dabei ist, wohin ich meinen Fokus lenke, denn dahin fließt auch meine Kraft und Selbstwirksamkeit.

Ziel des Seminares ist
, die gesundheitsfördernden Aspekte des Lebens wiederzuentdecken, zu fördern und einen nachhaltigen Perspektivenwechsel im Alltag zu gewinnen. Nach einem theoretischen Input sind Sie eingeladen, drei wohlfühlende Anwendungen zu genießen mit Wasser, Wickel und Kompressen. Die Natur bietet uns dazu genügend Möglichkeiten mit Pflanzen und deren Anwendungen. Darüber hinaus gibt es auch Raum für Innehalten, Kraftschöpfen, Humor und das Erspüren der Wichtigkeit von Gedanken und Worten.

Mitzubringen:
1 Decke, 1 Badetuch, 1Handtuch, 2kleine Gästehandtücher oder Waschlappen, 1 Wärmeflasche, 1 Kopfkissen und eine Knierolle. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung.

Zielgruppe

Zielgruppe:

alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), Seminarleiterin und Trainerin in der Erwachsenenbildung für Palliative Care, Kommunikation und HvB, Systemischer Coach, Fastenbegleiterin nach Hildegard von Bingen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0034788
Mo. 19.09.2022
9.00 Uhr
Wege aus der Einsamkeit
Bildungsgang 2022-23
Mo. 19.09.2022 (34788)
Lehrgang
34788

Lehrgang

Einsamkeit sei „Todesursache Nummer Eins“ im Westen, meint Manfred Spitzer. Das Phänomen ist allerdings nicht länger unerkannt. Viele Regierungen nehmen sich mit Beauftragten, Programmen und Finanzmitteln der Einsamkeit an. Auf höchsten Ebenen der Politik werden „Runde Tische“ einberufen, ein „Pakt“ gegen Einsamkeit gefordert. Die Task Force Pflege widmet dem Thema eine eigene Arbeitsgruppe.

Was steckt aber hinter den Überschriften und den pauschalen Rufen nach „mehr Gemeinschaft?“ Was macht einsam und unter welchen Begleitumständen? Wie ist das Phänomen gesundheits- und sozialpolitisch zu verorten? Welche Ansätze haben sich bereits im Umgang mit dieser „stillen Not“ bewährt – welche gilt es noch zu entwickeln? Zeigen uns Digitalisierung, Freiwilliges Engagement oder Caring Communities den Weg aus der Einsameit?

In diesem Bildungsgang verbinden sich gesellschaftspolitische Erkundungen mit Praxismodellen und -erfahrungen aus Sozialer Arbeit, Pflege und anderen Feldern. In einer Kombination aus Vorträgen, digitalen Exkursionen und Peer Groups werfen wir einen möglichst vielfältigen Blick auf die Einsamkeit. Weder von oben, noch von unten kommen die Lösungen, so unsere Annahme, sondern aus der Kombination von Forschung und Praxis, Profis und Zivilgesellschaft, Bewährtem und Innovativem.

Der Bildungsgang wendet sich an alle Personen, die mehr Wissen, neue Ideen und Unterstützung für ihre laufenden Vorhaben rund um das Thema Einsamkeit suchen. Im Austausch der Expertise von Teilnehmenden und Vortragenden, eng begleitet von Coaches, will der Bildungsgang einen kräftigen Impuls setzen für ein Netz an Wegen aus der Einsamkeit und besonders an Wegen, die direkt zu Miteinander und Resonanz führen.

Gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Personen unterschiedlicher Professionen, die mit • Einsamkeits-Betroffenen und -Gefährdeten arbeiten bzw. in Kontakt sind und • mit den Impulsen des Bildungsgangs „Aktionen und Aktivitäten“ in ihren Kontexten setzen werden.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 1.290,- inkl. 10% USt. | Mittagessen und Pausengetränke bei Ganztagesformaten enthalten.

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

weitere Seminartage: Donnerstag, 17. Nov. 2022 und Montag, 27. März 2023 jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

Der Bildungsgang umfasst:

• 3 Seminartage mit Inputs und Präsentationen

• 1 Wahlseminar

3 Peergruppen mit Coach (jeweils 4 Stunden, individuell vereinbart)

• 3 Digitale Impulse als „Exkursion“ zu internationalen Projekten

(Termine werden noch bekanntgeben)

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Lehrgangsfolder Einsamkeit 2022-23

va0031926
Mo. 19.09.2022
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 19.09.2022 (31926)
Lehrgang
31926

Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent*innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter*innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.

Kursinhalte:
* Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
* Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
* Gesprächsführung
* Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
* Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
* Begleitung von An- und Zugehörigen

Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
* Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
* Medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
* Ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
* Trauer und Trauerbegleitung
* Spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
* Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 530,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag, 19.9., 17.30 bis Montag, 30.1., 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2023


va0033754
Mo. 26.09.2022
9.00 Uhr
Angehörige: Störfall oder/und Brücke?
Umgang mit schwierigen Situationen mit Angehörigen
Mo. 26.09.2022 (33754)
Seminar
33754

Seminar

Spannungen im Umgang mit Angehörigen gehören zu den immer wieder auftretenden Erfahrungen in der professionellen Begleitung und Betreuung von Hospiz- und Palliative-Care-Patient*innen. Wie eine störende Wand treten sie oftmals dazwischen und belasten alle Beteiligten.
Durch einen erweiterten Blick auf den Kontext solcher Momente der Spannung und der damit verbundenen Konfliktsituationen kann es aber auch gelingen, ihre Möglichkeiten und Chancen für einen gelingenden Kommunikationsprozess mit Angehörigen zu erfassen.

Inhalte:

  • der Unterschied zwischen "schwierigen Angehörigen" und "schwierigen Situationen"
  • das "Schwierige" an schwierigen Situationen für mich
  • ein systemischer Blick auf die Kontexte
  • Möglichkeiten und Chancen, die sich zeigen
  • methodische Anregungen für eine gelingende Kommunikation

Arbeitsweise:

  • Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer*innen
  • Inputs zur systemischen Sicht und Methoden der ressourcen- und lösungsorientierten Gesprächsführung
  • systemische Strukturaufstellung
  • Übungssequenzen in Kleingruppen und Plenum

Leitung

Leitung:

Mag. Roland Hutyra, Studium der Theologie, Sozial- und Politikwissenschaften, Geschäftsführender Gesellschafter im Atelier Unternehmensberatung, Projektmanagementberatung, Strategieentwicklung und Implementierung, Team- und Organisationsentwicklung, systemische Strukturaufstellung, Führungskräftecoaching

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0035107
Mo. 26.09.2022
19.00 Uhr
Sterbenseinsam. Der Tod vor dem Tod und Weisen der Verbundenheit.
Mo. 26.09.2022 (35107)
Vortrag online
35107

Vortrag online

Der Vortrag findet ausschließlich online via Zoom statt. Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Leiter des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz am Kardinal König Haus, lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung an der Universität Graz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0031930
Di. 04.10.2022
19.00 Uhr
Assistierter Suizid: Ethische Überlegungen und Erfahrungen aus der Schweiz
Di. 04.10.2022 (31930)
Vortrag
31930

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Mitbegründerin und Leiterin des „Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen“ der Stiftung Dialog Ethik. Sie ist Expertin für Ethik in Organisationen und in der Gesellschaft und berät zahlreiche Organisationen bei heiklen Entscheidungen. Als Dozentin ist sie im In- und Ausland tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0033508
Mi. 05.10.2022
8.00 Uhr
Assistierter Suizid
Ethische und praktische Herausforderungen im Alltag von Organisationen
Mi. 05.10.2022 (33508)
Seminar
33508

Seminar

Suizidbeihilfe in den Organisationen wirft individual-, organisational- und sozialethische Fragen auf. Auch entstehen dabei verschiedenartige ethische Dilemmasituationen. Der Kurstag gibt einen Überblick über die ethischen und praktischen Herausforderungen der Möglichkeit der Suizidbeihilfe im Alltag von unterschiedlichen Organisationen wie Heimen, Akutspitälern und Psychiatrien.

Inhalte:

Die Teilnehmenden

• setzen sich mit dem Menschenbild der Suizidbeihilfe und

• verschiedenen Modellen des Umgangs mit Suizidbeihilfe in Organisationen auseinander,

• erhalten eine kurze Einführung in die ethische Entscheidungsfindung,

• lernen vergleichend Gesetzgebung und Praxis der Suizidbeihilfe in der Schweiz kennen.

Der Kurstag wird interaktiv gestaltet. Die Teilnehmenden können eigene ethische Fragestellungen zur Suizidbeihilfe im Rahmen des Kurses thematisieren.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Mitarbeitende aus dem Gesundheits- und Sozialwesen mit direktem Patient*innenkontakt

Leitung

Leitung:

Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Mitbegründerin und Leiterin des „Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen“ der Stiftung Dialog Ethik. Sie ist Expertin für Ethik in Organisationen und in der Gesellschaft und berät zahlreiche Organisationen bei heiklen Entscheidungen. Als Dozentin ist sie im In- und Ausland tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

8.00 bis 15.00 Uhr


va0031943
Mo. 10.10.2022
19.00 Uhr
Selbstbestimmt leben und sterben
Mo. 10.10.2022 (31943)
Vortrag, Hybrid
31943

Vortrag
Hybrid

Praxisnahe Informationen zu Erwachsenenschutz, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Sterbeverfügung im Überblick.

Zielgruppe

Zielgruppe:

alle Interessierten

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich LL.M., Jurist und Ethikberater. Autor und Verlagsinhaber, Lektor für Recht und Ethik im Gesundheitswesen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0030974
Do. 13.10.2022
9.00 Uhr
Kultursensible Begleitung am Lebensende
Do. 13.10.2022 (30974)
Seminar
30974

Seminar

Der Workshop lädt Sie zu einem Perspektivwechsel ein, das für Sie Fremde in Verlustsituationen zu erforschen. Dazu nehmen wir Ihre eigene kulturelle Verankerung in den Blick und schauen, wie diese in Verlustsituationen wirksam wird. Zudem werden Sie Ihr Verständnis für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen durch Hintergrundwissen ausbauen, z. B. welche Spielregeln beim Sterben, Tod und Trauern in verschiedenen Kulturen relevant sind. Ihre mitgebrachten Fragen und Erfahrungen sind sehr willkommen!

Ziele:

  • Die eigene kulturelle, religiöse oder säkulare Verankerung sich bewusst machen, um zu erkennen, was fremd ist.
  • Transkulturelle Kompetenz durch eine neugierige Haltung und individuell passende Handlungsmöglichkeiten ausbauen.
  • Perspektivwechsel üben und anhand von Fallbeispielen weiterführende Lösungen erarbeiten.
  • Antworten für mitgebrachte Baustellen zum Thema bekommen.
  • Wissen bezüglich kultureller und religiöser Konzeptionen von Krankheit und Tod ausbauen.

Methoden:

  • lebendige, visuell anschauliche Kurzinputs der Referentin
  • moderierte zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer*innen
  • Einzelreflexionsmethoden
  • Teamarbeit unter den Teilnehmenden
  • Szenische Darstellungen von herausfordernden Situationen

Zielgruppe

Zielgruppe:

In der Palliativ- bzw. Hospizversorgung Tätige, insbesondere Koordinator*innen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Ehrenamtliche

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja Marita Brinkmann, hält im deutschsprachigem Raum Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen. Hospiz- und Palliativteams begleitet sie bei ihrer Teamentwicklung. Sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. www.tanja-m-brinkmann.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0035111
Do. 13.10.2022
19.00 Uhr
Philosophicum
Do. 13.10.2022 (35111)
Philosophischer Abend
35111

Philosophischer Abend

Thema wird ca. 4 Wochen vor der Veranstaltung bekannt gegeben

Zielgruppe

Zielgruppe:

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse notwendig!

Leitung

Leitung:

Dr. Patrick Schuchter, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Leiter des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz am Kardinal König Haus, lehrt und forscht am Interdisziplinären Zentrum für Alterns- und Care-Forschung an der Universität Graz.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034268
Fr. 14.10.2022
14.00 Uhr
MERKIMA - Demenz kindgerecht vermitteln
Fr. 14.10.2022 (34268)
Seminar
34268

Seminar

Personen, die mit Kindern zum Thema Demenz und Generationenmiteinander arbeiten wollen, benötigen grundlegendes Wissen über mögliche Ursachen, Symptome und Auswirkungen häufiger Demenzerkrankungen, ein geeignetes, niederschwelliges Methodensetting und Best-Practice Beispiele als Anregung für die Umsetzung in der Praxis.

Inhalt:

Im Workshop wird vermittelt, welche Wesens- und Verhaltensänderungen bei Menschen mit Demenz auftreten können und was Kindern hilft, mit diesen umzugehen. Zudem werden wesentliche entwicklungspsychologische Voraussetzungen von Kindern im Volksschulalter erläutert, um in der Praxis altersentsprechend geeignete Angebote setzen zu können.

Die Fortbildung enthält Einheiten der Wissensvermittlung (Entwicklungspsychologie, Gehirnfunktionen, Demenz), Selbsterfahrung und Praxistipps, die gleich in der Kursgruppe ausprobiert und verinnerlicht werden.

Ziele:

Personen befähigen, Kindern das Thema Vergessen und Demenz ungezwungen und spielerisch näherzubringen, um

  • Berührungsängsten im Umgang mit Menschen mit Demenz vorzubeugen
  • Ideen für gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln
  • für Veränderungen im Alter und die Bedeutung des Generationenmiteinanders zu sensibilisieren
  • Handlungsmöglichkeiten im Umgang aufzuzeigen
  • Belastung zu erkennen und weiterverweisen zu können
  • Kinder zu ermutigen, Fragen zu stellen um das Tabuthema „Demenz“ zu brechen

Die Initiative „Merkima – Demenz Kindern erklärt“ wurde 2019 mit dem 3. Platz des Wiener Gesundheitspreises ausgezeichnet.

https://www.alzheimer-selbsthilfe.at/schulinitiative-merkima-demenz-kindern-erklaert/

Zielgruppe

Zielgruppe:

Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Freizeit- und Hortpädagog*innen, Trainer*innen, Psycholog*innen, Jugendarbeiter*innen, Demenzberater*innen, die mit Kindern von 6 bis 10 Jahren arbeiten

Leitung

Leitung:

Mag. Dina Elmani-Zanka MSc, Mal- und Gestaltungstherapeutin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, Validationsanwenderin (N. Feil), Eltern-Kind-Beratung, Initiatorin Merkima
Monika Frank MSc, Akadem. Demenzexpertin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, MAS Demenztrainerin, Mitarbeiterin bei Alzheimer Austria

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 115,- inkl. Mittagessen an den Samstagen und Pausengetränke

(Dank einer Privatspende können wir den Teilnahmebeitrag gering halten.)

Wiener*innen können diese Weiterbildung beim waff (Bildungskonto) mit 50% fördern lassen!

Anmeldung

Anmeldung:

sattmann@kardinal-koenig-haus.at

Anmeldung erforderlich!

Dauer

Dauer:

Freitag, 14. Oktober 2022 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 15.Oktober 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 4. November 2022, 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 5.November 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

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Merkima

va0034570
Mo. 17.10.2022
9.00 Uhr
„Ich hab’ mich so allein gefühlt ..."
Einsamkeit und Trauer bei Lebensübergängen und nach Verlusterfahrungen
Mo. 17.10.2022 (34570)
Seminar
34570

Seminar

Der Tod des Partners. Ein neuer Job. Der Auszug der Kinder. Das Ende einer Beziehung. Der Umzug in eine neue Stadt. Die Pensionierung.

An jedem Übergang wartet ein Verlust, auf jeden Übergang folgt ein Trauerprozess. Nun, da es anders ist, wird es nie wieder so sein, wie es früher war. Trauer erzeugt Einsamkeit. Unzählige trauernde Menschen schildern die Isolation, die existenzielle Einsamkeit, in die sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen oder nach der Trennung von einem Partner gedrängt fühlten. Nach Lebensübergängen mögen Einsamkeit und Trauer ebenso existenziell sein, wir stoßen aber häufig auf wenig Verständnis, weil uns Veränderung zumeist nicht einfach widerfährt, sondern wir sie durch unser Handeln herbeiführen: „Du wolltest es doch so, also warum bist du jetzt traurig!?“

In dem Workshop untersuchen wir die Gemeinsamkeiten von Lebensübergängen und Verlusterfahrungen. Dabei dienen uns Trauermodelle als theoretische Basis, von der aus wir die eigene Biografie der Übergänge sowie eigene Verlust- und Trauererlebnisse beschreiben und analysieren. Dann prüfen wir die Eignung jener Modelle für die Erhellung der Zusammenhänge zwischen Trauer, Isolation und Konflikten – und suchen schließlich nach Mitteln, um diese Einsamkeit zu überwinden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Berater*innen, Begleiter*innen und alle am Thema Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Daniela Musiol, Juristin, Mediatorin, Sozialarbeiterin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin in den Bereichen Familien-, Erbschafts-, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching, Rollenentwicklung, Beteiligungsprozesse, Biografiearbeit, Tod und Trauer am Arbeitsplatz, sowie bei anderen traurigen Angelegenheiten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0032330
Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.


Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031931
Mo. 24.10.2022
19.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 24.10.2022 (31931)
Vortrag
31931

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Gertrude Bogyi, Dr.phil., war langjährige psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die BOJE und Psychologin an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, arbeitet in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034751
Sa. 05.11.2022
9.00 Uhr
Damit Demenz nicht Abseits bedeutet
Ein ressourcenstärkender Workshop für Angehörige
Sa. 05.11.2022 (34751)
Seminar
34751

Seminar

Demenzen sind weit verbreitet und betreffen stetig mehr Menschen. Die Erkrankungen, die als Sammelbegriff für verschiedenste kognitive Beeinträchtigungen gelten, führen auch dazu, dass sich Betroffene wie Angehörige in eine Abseitsposition begeben. Auch in jene gestellt werden. Johanna Constantini bedient sich jener Metapher aus dem Fußball seit jeher, um Mut zu machen. Aus demselben Grund ist ihr an Demenz erkrankter Papa, der ehemalige Nationaltrainer Didi Constantini, im Jahr 2019 mit seiner Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen. Seine Tochter setzt sich als klinische Psychologin dafür ein, Angehörige in ihrem Tun zu bestärken.

Dieser Workshop steht ganz im Zeichen der Selbststärkung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erkennen eigener Ressourcen für den Alltag als Angehörige. Ergänzt wird in Form von kurzen Lesungen aus dem Buch "Abseits - aus der Sicht einer Tochter" (Seifertverlag, 2020).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interessierte, Angehörige, Familienmitglieder und Freunde von Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Leitung

Leitung:

Johanna Constantini, Selbstständige Psychologin in eigener Praxis für Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologie in Innsbruck, Tirol. Aus eigener Betroffenheit in der Familie beschäftigt sie sich mit Strategien im persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Demenzerkrankungen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

95,- inkl. Mittagessen

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Di. 08.11.2022
9.00 Uhr
Erzählen – zuhören – in Resonanz kommen
Di. 08.11.2022 (34564)
Seminar
34564

Seminar

Nicht diskutieren und analysieren, sondern einfach einander erzählen und zuhören. Erinnerungen werden wach, persönliche Geschichten und biografische Erfahrungen werden dialogisch miteinander ausgetauscht. So entsteht ein buntes Mosaik ganz verschiedener Lebensgeschichten, je nachdem, ob jemand Frau oder Mann, proletarischer oder bürgerlicher Herkunft, 1930 oder 1970, in Österreich oder anderswo geboren wurde. Plötzlich muss man sich gar nicht mehr auf eine Wahrheit einigen, weil die Faszination für die Unterschiedlichkeit überwiegt. Und man bekommt Gehör für das, was erzählt und mitgeteilt werden will. Daraus können neue Beziehungsbrücken zwischen Menschen entstehen und das, was der Soziologie Hartmut Rosa Resonanzerfahrungen nennt.

Erzählen, Zuhören und Resonanzerfahrungen brauchen aber durchaus Voraussetzungen. Herstellen können wir sie nicht, aber wir können einen Rahmen schaffen, der all das wahrscheinlicher werden lässt. Darum wird es in diesem Seminar gehen: Formate und Methode des Erzählens und Zuhörens - zum Beispiel Erzählcafés - kennenlernen und hinsichtlich möglicher Adressat*innen und Anwendungsfelder reflektieren.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Haupt- und Ehrenamtliche aus Senior*innenarbeit, Pflege, Hospiz, Gemeinwesenarbeit, Caring Communities, Erwachsenenbildung und anderen gesellschaftlichen Handlungsfeldern, wo Erzählen und Zuhören bedeutsam sein können.

Leitung

Leitung:

Dr. Gert Dressel, Fortbildner, „Biografierarbeiter“, ist Mitarbeiter der Doku Lebensgeschichte und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Uni Wien) sowie des Vereins Sorgenetz. Seit knapp 30 Jahren initiiert und leitet er narrative und/oder biografische Veranstaltungen, Projekte und Initiativen in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

160,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Sa. 12.11.2022
9.00 Uhr
Besser kommunizieren bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Sa. 12.11.2022 (33625)
Seminar
33625

Seminar

(Neuer Termin statt 19.2.2022)

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.

Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Referierende

Referierende:

Andrea Stöckl, selbständig als zertifizierte Validationslehrerin nach Feil, Ergotherapeutin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr