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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

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Gerne senden wir Ihnen unser Programm auch als gedruckte Broschüre kostenlos zu. Bitte schreiben Sie an sattmann@kardinal-koenig-haus.at

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va0034268
Fr. 14.10.2022
14.00 Uhr
MERKIMA - Demenz kindgerecht vermitteln
Fr. 14.10.2022 (34268)
Seminar
34268

Seminar

Personen, die mit Kindern zum Thema Demenz und Generationenmiteinander arbeiten wollen, benötigen grundlegendes Wissen über mögliche Ursachen, Symptome und Auswirkungen häufiger Demenzerkrankungen, ein geeignetes, niederschwelliges Methodensetting und Best-Practice Beispiele als Anregung für die Umsetzung in der Praxis.

Inhalt:

Im Workshop wird vermittelt, welche Wesens- und Verhaltensänderungen bei Menschen mit Demenz auftreten können und was Kindern hilft, mit diesen umzugehen. Zudem werden wesentliche entwicklungspsychologische Voraussetzungen von Kindern im Volksschulalter erläutert, um in der Praxis altersentsprechend geeignete Angebote setzen zu können.

Die Fortbildung enthält Einheiten der Wissensvermittlung (Entwicklungspsychologie, Gehirnfunktionen, Demenz), Selbsterfahrung und Praxistipps, die gleich in der Kursgruppe ausprobiert und verinnerlicht werden.

Ziele:

Personen befähigen, Kindern das Thema Vergessen und Demenz ungezwungen und spielerisch näherzubringen, um

  • Berührungsängsten im Umgang mit Menschen mit Demenz vorzubeugen
  • Ideen für gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln
  • für Veränderungen im Alter und die Bedeutung des Generationenmiteinanders zu sensibilisieren
  • Handlungsmöglichkeiten im Umgang aufzuzeigen
  • Belastung zu erkennen und weiterverweisen zu können
  • Kinder zu ermutigen, Fragen zu stellen um das Tabuthema „Demenz“ zu brechen

Die Initiative „Merkima – Demenz Kindern erklärt“ wurde 2019 mit dem 3. Platz des Wiener Gesundheitspreises ausgezeichnet.

https://www.alzheimer-selbsthilfe.at/schulinitiative-merkima-demenz-kindern-erklaert/

Zielgruppe

Zielgruppe:

Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Freizeit- und Hortpädagog*innen, Trainer*innen, Psycholog*innen, Jugendarbeiter*innen, Demenzberater*innen, die mit Kindern von 6 bis 10 Jahren arbeiten

Leitung

Leitung:

Mag. Dina Elmani-Zanka MSc, Mal- und Gestaltungstherapeutin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, Validationsanwenderin (N. Feil), Eltern-Kind-Beratung, Initiatorin Merkima
Monika Frank MSc, Akadem. Demenzexpertin, Dipl. Lebens- & Sozialberaterin, MAS Demenztrainerin, Mitarbeiterin bei Alzheimer Austria

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 115,- inkl. Mittagessen an den Samstagen und Pausengetränke

(Dank einer Privatspende können wir den Teilnahmebeitrag gering halten.)

Wiener*innen können diese Weiterbildung beim waff (Bildungskonto) mit 50% fördern lassen!

Anmeldung

Anmeldung:

sattmann@kardinal-koenig-haus.at

Anmeldung erforderlich!

Dauer

Dauer:

Freitag, 14. Oktober 2022 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 15.Oktober 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Freitag, 4. November 2022, 14.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 5.November 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

Download

Download
Merkima

va0034570
Mo. 17.10.2022
9.00 Uhr
„Ich hab’ mich so allein gefühlt ..."
Einsamkeit und Trauer bei Lebensübergängen und nach Verlusterfahrungen
Mo. 17.10.2022 (34570)
Seminar
34570

Seminar

Der Tod des Partners. Ein neuer Job. Der Auszug der Kinder. Das Ende einer Beziehung. Der Umzug in eine neue Stadt. Die Pensionierung.

An jedem Übergang wartet ein Verlust, auf jeden Übergang folgt ein Trauerprozess. Nun, da es anders ist, wird es nie wieder so sein, wie es früher war. Trauer erzeugt Einsamkeit. Unzählige trauernde Menschen schildern die Isolation, die existenzielle Einsamkeit, in die sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen oder nach der Trennung von einem Partner gedrängt fühlten. Nach Lebensübergängen mögen Einsamkeit und Trauer ebenso existenziell sein, wir stoßen aber häufig auf wenig Verständnis, weil uns Veränderung zumeist nicht einfach widerfährt, sondern wir sie durch unser Handeln herbeiführen: „Du wolltest es doch so, also warum bist du jetzt traurig!?“

In dem Workshop untersuchen wir die Gemeinsamkeiten von Lebensübergängen und Verlusterfahrungen. Dabei dienen uns Trauermodelle als theoretische Basis, von der aus wir die eigene Biografie der Übergänge sowie eigene Verlust- und Trauererlebnisse beschreiben und analysieren. Dann prüfen wir die Eignung jener Modelle für die Erhellung der Zusammenhänge zwischen Trauer, Isolation und Konflikten – und suchen schließlich nach Mitteln, um diese Einsamkeit zu überwinden.

Zielgruppe

Zielgruppe:

Berater*innen, Begleiter*innen und alle am Thema Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Daniela Musiol, Juristin, Mediatorin, Sozialarbeiterin, Abgeordnete zum Nationalrat a. D., Beraterin in den Bereichen Familien-, Erbschafts-, Team- und Organisationsmediation, Supervision, Coaching, Rollenentwicklung, Beteiligungsprozesse, Biografiearbeit, Tod und Trauer am Arbeitsplatz, sowie bei anderen traurigen Angelegenheiten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Do. 20.10.2022
9.00 Uhr
Mit-Menschen in der Krise
An der Seite von akut Trauernden
Do. 20.10.2022 (32330)
Seminar
32330

Seminar

In unserem beruflichen Alltag geben uns klare Handlungsabläufe und Routinen Sicherheit. Trauernden Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen, stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen. Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen. Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in professioneller und authentischer Weise möglich werden.


Seminarinhalte:
• Das Trauma der Seele
• Das Einmaleins der Notfallpsychologie
• Die perimortale Trauerbegleitung
• Trösten ist oft Vertrösten
• Die Kraft der Sprachlosigkeit
• Normalisieren und Stabilisieren
• Der Halt im Schuldgefühl
• Die Berufsseele: Umgang mit der eigenen Betroffenheit

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031931
Mo. 24.10.2022
19.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen
Mo. 24.10.2022 (31931)
Vortrag
31931

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Gertrude Bogyi, Dr.phil., war langjährige psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die BOJE und Psychologin an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, arbeitet in eigener Praxis, Lehranalytikerin, Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034751
Sa. 05.11.2022
9.00 Uhr
Damit Demenz nicht Abseits bedeutet
Ein ressourcenstärkender Workshop für Angehörige
Sa. 05.11.2022 (34751)
Seminar
34751

Seminar

Demenzen sind weit verbreitet und betreffen stetig mehr Menschen. Die Erkrankungen, die als Sammelbegriff für verschiedenste kognitive Beeinträchtigungen gelten, führen auch dazu, dass sich Betroffene wie Angehörige in eine Abseitsposition begeben. Auch in jene gestellt werden. Johanna Constantini bedient sich jener Metapher aus dem Fußball seit jeher, um Mut zu machen. Aus demselben Grund ist ihr an Demenz erkrankter Papa, der ehemalige Nationaltrainer Didi Constantini, im Jahr 2019 mit seiner Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen. Seine Tochter setzt sich als klinische Psychologin dafür ein, Angehörige in ihrem Tun zu bestärken.

Dieser Workshop steht ganz im Zeichen der Selbststärkung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erkennen eigener Ressourcen für den Alltag als Angehörige. Ergänzt wird in Form von kurzen Lesungen aus dem Buch "Abseits - aus der Sicht einer Tochter" (Seifertverlag, 2020).

Zielgruppe

Zielgruppe:

Interessierte, Angehörige, Familienmitglieder und Freunde von Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Leitung

Leitung:

Johanna Constantini, Selbstständige Psychologin in eigener Praxis für Klinische-, Sport- und Arbeitspsychologie in Innsbruck, Tirol. Aus eigener Betroffenheit in der Familie beschäftigt sie sich mit Strategien im persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Demenzerkrankungen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

95,- inkl. Mittagessen

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr