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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2021/22

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Do. 31.03.2022
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Do. 31.03.2022 (32329)
Seminar
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Seminar

Wiederholungstermin
Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer*innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene*r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.

Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter www.martinprein.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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Mi. 20.04.2022
19.00 Uhr
Philosophicum
Begriffe und Fragen von innen her verkosten
Mi. 20.04.2022 (33768)
Philosophischer Abend
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Philosophischer Abend

Das Philosophicum eröffnet einen Begegnungsraum, der im Dienst des gemeinsamen Erkennens und des konzentrierten Umgangs mit einer bedeutsamen Frage steht.
Das genaue Thema wird ca. 14 Tage vor dem Termin bekannt gegeben. Das Philosophicum geht in nächster Zeit Themen nach, die im Zusammenhang mit dem assistieren Suizid in Österreich stehen. Es braucht einen Ort für zu wenig bedachte, gar unbesprochene Tiefen- und Hintergrundfragen, die Debatte und Umgang mit dem assistierten Suizid (unmerklich) mitbestimmen.
Vorkenntnisse nicht notwendig!

Referierende

Referierende:

Dr. Patrick Schuchter, Philosoph, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler, Leiter des Bereichs Palliative Care am Kardinal König Haus und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0033649
Di. 26.04.2022
9.00 Uhr
Frühes Vergessen
Demenzberatung und -begleitung bei früh auftretender Demenz
Di. 26.04.2022 (33649)
Tagung
33649

Tagung

Vernetzungstag für Demenzberater*innen und Mitwirkende an demenzfreundlichen Orten und Organisationen.

Leitung

Leitung:

Ulrike Schröer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 85,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0033770
Di. 26.04.2022
10.00 Uhr
Grundlagen der Krisenintervention und Suizidpävention
Di. 26.04.2022 (33770)
Seminar
33770

Seminar

Psychosoziale Helfer*innen kommen oft mit Menschen in Kontakt, die sich unmittelbar in einer schweren Lebenskrise befinden. Ausgelöst durch plötzliche Verlusterfahrungen (Trennung oder Tod von Angehörigen) oder tiefgreifende Lebensveränderungen (Wechsel von Arbeit, Lebensraum etc.) leiden jene Menschen an intensiven Gefühlen wie Ohnmacht, Erschöpfung, Verzweiflung und Ausweglosigkeit.
Die Konfrontation mit akuten Krisen und Suizidalität sowie die Aufgabe, die Betroffenen angemessen zu unterstützen, stellt oft auch für die Helfer*innen eine hohe Herausforderung dar.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der spezifischen Dynamik von Krisen vertraut zu machen und die Prinzipien der Krisenintervention und der Suizidverhütung in verschiedenen Anwendungsfeldern kennen zu lernen.

In der Diskussion werden die Möglichkeiten und Grenzen von ambulanter Krisenintervention aufgezeigt.

Themenschwerpunkte:
- Phänomenologie von Krisen
- Verlaufsformen von psychosozialen Krisen und deren spezifische Gefahren (z.B. Suizidalität)
- Interventionsformen bei akuten Krisen
- Einschätzung von Suizidalität, Umgang mit suizidalen Menschen
- Ablauf der ambulanten Krisenintervention

Leitung

Leitung:

Mag.a Birgit Kittel, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision (Existenzanalyse), seit 2010 Mitarbeiterin des Kriseninterventionszentrums Wien, Seminarleitung zu den Themen „Krisenintervention“ und „Suizidprävention“ sowie „Suizidalität im Alter“

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr


va0032285
Mo. 09.05.2022
19.00 Uhr
Mit schweren Verlusten leben lernen -
Wie wir traumatische Trauer lösen können
Mo. 09.05.2022 (32285)
Vortrag
32285

Vortrag

Schwere Verluste treffen die Angehörigen meist ganz plötzlich, unerwartet und unvorbereitet. Solch schwere Verluste wie bei Unfällen oder der Suizid eines nahen Menschen werden oft als überwältigend und vernichtend erlebt. Erleben Angehörige den Tod des nahen Menschen mit, wirkt dies ebenfalls traumatisierend. Deshalb sind die Betroffenen nicht nur Trauernde, sondern auch Traumatisierte, auch weil für sie der verstorbene nahe Mensch in seinem Sterben und Tod ebenfalls traumatisiert ist.
Trauernde bei schweren Verlusten müssen deshalb auch traumatherapeutisch versorgt werden, bevor sie sich auf die Trauer einlassenund eine gute innere Beziehung zum Verstorbenen finden können.
Roland Kachler zeigt Wege auf, wie dabei die Liebe zum Verstorbenen zum eigentlichen Heilmittel für die Trauernden mit schweren Verlusten werden kann.

Referierende

Referierende:

Roland Kachler Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeut, eigene psychotherapeutische Praxis, Vorträge und Workshops, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr