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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Bildungsprogramm

Unsere Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Pallativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen oder Menschen mit Demenz, und am Thema Interessierte.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2022/23

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va0034946
Sa. 12.11.2022
9.00 Uhr
Orientierung im Chaos mit Intuition und Körperwissen
Focusing als hilfreiche Methode in Selbstmanagement, Beratung, Lehre und Seelsorge
Sa. 12.11.2022 (34946)
Seminar
34946

Seminar

Unser Körper weiß mehr als wir glauben. Körperwissen kann gerade in Situationen, die wir als chaotisch oder überfordernd erleben, als innerer Kompass dienen. Zu solchen Situationen haben wir meist ein deutlich wahrnehmbares, vorsprachliches Gespür, einen Felt Sense. Wenn wir dieses Wissen in den „Focus“ nehmen, neugierig und absichtslos, kann es schrittweise Klarheit bringen, worum es uns „wirklich“ geht.

Im Focusing lernen Sie Wege kennen, die zu einem inneren Dialog mit dem Felt Sense führen. Bei einem Online-Intro werden die Hintergründe dieses Ansatzes vorgestellt. Im Seminar entwickeln wir Haltungen und Schritte, die hilfreich sind, um Freiraum im Chaos zu schaffen und mit dem inneren Erleben in Kontakt zu treten. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für den Transfer in den Alltag.

Am 4. November abends findet eine Online-Einführung zu Focusing allgemein statt.

Referierende

Referierende:

Dr.in Sabine Aydt-Haßlinger, Lehrbeauftrage und Trainerin zu den Themen Fremdsein und interkulturelles Lernen, zertifizierte Focusing Begleiterin und Beraterin (DAF), Weiterbildungen in Thinking at the Edge (DAF), Playback Theater und kreativem Schreiben.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

inkl. Online-Intro

Dauer

Dauer:

9.00 - 17.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Online-Intro am 4. November 2022, 18.00 - 20.00 Uhr


va0033474
Di. 15.11.2022
9.00 Uhr
Palliativversorgung bei Suchterkrankungen
- Suchterkrankung bei palliativ Versorgten?
Di. 15.11.2022 (33474)
Seminar
33474

Seminar

Zu den häufigsten Suchterkrankungen in Österreich zählen Nikotin-, Alkohol- und Medikamentensucht. Substanzungebunde Süchte wie Kauf-, Spiel- oder Internetsucht sind ebenfalls eine große gesellschaftliche Herausforderung. Vor besondere Probleme in der Palliativversorgung stellen uns aber auch die Abhängigkeit von illegalen Substanzen, insbesondere von Opiaten.

Im Rahmen des eintägigen Workshops werden wir einen Schwerpunkt auf das Thema der Palliativversorgung bei Alkohol- und Opiatabhängigkeit legen. Kann die Palliativversorgung für Menschen mit Suchterkrankungen an ihrem Lebensende überhaupt einen Mehrwert bieten?

In einem Wechsel aus Input und Zusammenführen unserer gemeinsamen Erfahrungsschätze gehen wir diesen Fragen nach:

  • Welche Besonderheiten der Suchterkrankung und ihrer Behandlung beeinflussen unsere Therapiekonzepte?
  • Wie gehen wir mit Obdachlosigkeit, Biographien voller Abbrüchen und Neuanfängen, psychiatrischen Begleiterkrankungen, Versicherungslosigkeit etc. um?
  • Welche Strukturen der Palliativversorgung haben sich bewährt und wo gibt es noch Entwicklungspotenzial?
  • Wann sollte Palliative Care bei Menschen mit Suchterkrankungen beginnen und woran erkennen wir den richtigen Zeitpunkt?
  • Können Menschen mit hoch dosierter Opiatsubstitution noch unter Schmerzen leiden? Und falls ja – welche Optionen der Behandlung gibt es dann noch?

Schlussendlich wollen wir uns noch einem Stiefthema der Palliativversorgung zuwenden:

  • Wie erkenne ich Suchtverhalten bei Menschen mit palliativen Erkrankungen im Allgemeinen – und gibt es so etwas überhaupt?

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Theresa Sellner-Pogány, Ärztin für Allgemeinmedizin, Palliativmedizinerin, Arbeitsbereiche: Hospiz Verena (CS) und niederschwellige suchtmedizinische Betreuung (Suchthilfe Wien)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0034225
Sa. 26.11.2022
9.00 Uhr
Hildegard von Bingen
Meine Seelenmelodie mit Hildegard von Bingen zum Klingen bringen
Sa. 26.11.2022 (34225)
Seminar
34225

Seminar

Hildegard von Bingen war eine Äbtissin im 11. Jahrhundert. Ihre tiefe Gottverbundenheit eröffnete ihr ein hohes Wissen über die Heilkunst der Menschheit. Die Heillehre Hildegards geht immer von „Ganzheit“ aus. Sie lädt ein zur Achtsamkeit unserer Kultur und unseren Werten. Hildegards Werke sind eine unermessliche Bereicherung für den Glauben, für die Wissenschaft, die Menschen und andere Disziplinen. Ihre Empfehlungen der Heilkunde wirken mit großer Bedeutung bis in die Gegenwart und einige davon werden wir kennenlernen und ausprobieren.

Inhalt: Grundlagen der Hildegardapotheke, Stärken der Viriditas, Discretio, Ratio und der Subtilität, Hildegard-Kuren, Was empfiehlt die Hl. Hildegard in Bezug auf Ernährung und Fasten? Leberwickel, Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele

Methode: Impulsreferat, Workshop, Selbsterfahrung durch praktische Anwendungen

Mitnehmen: Schreibzeug und bequeme Bekleidung, warme Socken, Nackenrolle, Polster (für die Knie), Handtuch, Badetuch, Gästehandtuch oder Waschlappen, Thermophor

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek MAS (Palliative Care), Seminarleiterin und Trainerin in der Erwachsenenbildung für Palliative Care, Kommunikation und HvB, Systemischer Coach, Fastenbegleiterin nach Hildegard von Bingen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 160,- inklusive Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


va0031937
Di. 29.11.2022
19.00 Uhr
Das Bauchgefühl ist der Rede wert
Reflektierte Intuition als Kompetenz
Di. 29.11.2022 (31937)
Vortrag
31937

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr.in med. univ. Julijana Verebes, Fachärztin für Innere Medizin und Palliativmedizin, Zusatzausbildung Psychosomatik, Ethikkomiteemitglied, Beauftragte für die studentische Lehre an der Med. Uni Graz, ärztliche Leitung der IBPC in Graz, seit 24 Jahren in der spezialisierten Palliative Care im Universitätsklinikum Graz tätig

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


va0034459
Mo. 05.12.2022
9.00 Uhr
Körperbegegnungen in der Hospizarbeit
Körperliche Ressourcen und Bedürfnisse von Menschen am Lebensende und deren Begleiter*innen
Mo. 05.12.2022 (34459)
Seminar
34459

Seminar

In der palliativen und hospizlichen Arbeit ist die Begegnung von Menschen – von kranken und sterbenden Menschen mit professionellen und ehrenamtlichen Begleiter*innen – ein zentrales Element.
Begegnungen und Begleitungen sind auch immer körperlicher Art. So treffen auch die Körper dieser Menschen aufeinander – diese Körper mit den individuellen Geschichten und eigenen Bedürfnissen. Diese Körper erfahren auch viele Belastungen. Viele Begleiter*innen erleben, dass der eigene Körper in körperlich und emotional belastenden Situationen mit entsprechenden Zeichen reagiert. Und sie sehen, wie belastet die Körper der schwerkranken und sterbenden Menschen sind. In diesen oft von Defiziten geprägten Systemen entwickelt sich eine eigene Dynamik.

In diesem ressourcenorientierten Seminar geht es um die körperlichen Bedürfnisse, Ressourcen und Möglichkeiten aller Beteiligten.

Ziele
• Die Teilnehmenden wissen um Ängste, Sorgen und Bedürfnisse körperlicher Art von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden haben einen Blick auf körperliche Ressourcen und Potentiale von schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden kennen Ängste, Sorgen und Bedürfnisse in Bezug auf den eigenen Körper in der Begleitung mit schwerkranken und sterbenden Menschen
• Die Teilnehmenden erkennen Muster, wie der eigene Körper in körperlich, wie auch emotional belastenden Situationen reagiert
• Die Teilnehmenden kennen präventive Strategien im Umgang mit dem eigenen Körper, um langfristig in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen gesund bleiben zu können

Inhalte
• Fokus Körper: Sorgen, Ängste, Bedürfnisse, Potentiale und Ressourcen von Menschen mit schweren Erkrankungen
• Selbstbefähigung von Patient*innen: Eine wichtige Maßnahme zur eigenen Entlastung
• Gesundbleiben im Kontakt: Kann Empathie gefährlich sein? Eigene körperliche Ressourcen, körperliche Gesundheit, Prävention und Psychohygiene

Methoden
• Theoretische Inputs
• Patient*innenbeispiele
• Diskussionen
• Selbstreflexion
• Und natürlich: viele Körperübungen

Leitung

Leitung:

Rainer Simader, Physiotherapeut, Tanz- und Ausdruckstherapeut, ehem. Senior Physiotherapist im St. Christophers Hospice London, Leiter des Bildungswesens bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller österreichischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Mitglied des Leitungsteams des Universitätslehrganges Palliative Care Salzburg, Dozent, Fachbuchherausgeber und Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 295,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

5. und 6.12.2022, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr